Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte Österreich auf steigende Mieten reagieren?

Mietobergrenzen
42
Neubau fördern
43
Direkte Unterstützung
12
Weiß nicht
2

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 15. Januar 2026 bis 20. Januar 2026.

284 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte Österreich auf steigende Mieten reagieren?" antworteten 42% mit "Mietobergrenzen", 43% mit "Neubau fördern", 12% mit "Direkte Unterstützung" und 2% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 284 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 15. Januar 2026 - 20. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Debatte: Meinungen und Standpunkte aus der Community

Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

🏠 Mietenexplosion seit 2010

Seit 2010 sind die Mieten in Österreich um über 70 Prozent gestiegen, Privatmieten sogar um 80 Prozent. Zum Vergleich: In der Eurozone nur 23,5 Prozent. Besonders in Städten wie Wien, Graz und Salzburg fehlt es an Wohnraum, da Neubauten abnehmen – von 60.000 Einheiten 2022 auf prognostiziert 31.000 im Jahr 2026. Das macht Wohnen für viele junge Leute teurer als je zuvor und belastet Haushalte enorm.

🛑 Aktueller Mietenstopp bis 2026

Bis 1. April 2026 bleiben Mieten in regulierten Wohnungen stabil, keine Erhöhungen erlaubt. Danach gilt eine Bremse: Maximal 1 Prozent Anstieg 2026, 2 Prozent 2027. Das betrifft Richtwert-, Kategorie- und angemessene Mietzinse, vor allem Altbauten und Gemeindewohnungen. Ab 2028 einheitliche Regel: Bei Inflation über 3 Prozent nur die Hälfte des Überschusses umlegbar. So profitieren rund 75 Prozent aller Mietverhältnisse.

📈 Neue Regeln für alle Mieter

Ab 2026 ein Mietpaket für fast alle Verträge, außer Ein- und Zweifamilienhäuser: Erhöhungen nur einmal jährlich zum 1. April. Bei hoher Inflation – wie 2022 mit 8,6 Prozent – halbiert sich der über 3-Prozent-Anteil. Neue Verträge müssen mindestens fünf Jahre laufen für mehr Sicherheit. Trotz Stabilisierung im Regulierten steigen unregulierte Mieten in Boomregionen weiter, Prognose für 2026: Moderate Preisanstiege.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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