Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte Österreich den Ausbau von Autobahnen finanzieren?

Vignetten verteuern
18
LKW-Maut erhöhen
49
Steuern nutzen
31
Weiß nicht
2

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 15. Januar 2026 bis 20. Januar 2026.

296 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte Österreich den Ausbau von Autobahnen finanzieren?" antworteten 18% mit "Vignetten verteuern", 49% mit "LKW-Maut erhöhen", 31% mit "Steuern nutzen" und 2% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 296 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 15. Januar 2026 - 20. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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🚀 ASFINAG: Der Motor der Straßen

Die ASFINAG, eine staatliche Aktiengesellschaft seit 1982, plant, baut und betreibt Österreichs rund 2200 Kilometer lange Autobahn- und Schnellstraßen. Sie finanziert alles selbst – ohne direkte Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt. Einnahmen stammen aus Vignetten für Pkw, Lkw-Maut und Streckenmaut. 2023 beliefen sich die Mauteinnahmen auf 1,686 Mrd. Euro aus Lkw-Maut, 574 Mio. Euro aus Vignetten und 238 Mio. Euro aus Streckenmaut. Der Bund garantiert die Liquidität und haftet bei Bedarf, was Kredite günstig macht.

💰 Rekordinvestitionen aus eigener Tasche

2023 pumpte die ASFINAG 1,2 Mrd. Euro in Neubau, Erhaltung und Modernisierung – davon 499 Mio. Euro für Neubau und 717 Mio. Euro für Erhalt. 2024 folgten 1,3 Mrd. Euro, inklusive 486 Mio. Euro Neubau und 874 Mio. Euro Erhaltung. Für 2026 bis 2031 plant sie 12,5 Mrd. Euro Ausbau. Lkw-Maut allein brachte 2024 1,6 Mrd. Euro. Historisch übernahm sie Altschulden vom Bund (ca. 3% des BIP) und finanziert via Anleihen. Überschüsse gehen teilweise als Dividende ans Land.

⚖️ Chancen und Hürden im Ausbau

Das Modell entlastet den Haushalt, da ASFINAG außerbudgetär gilt und EU-Schuldenregeln umgeht. Dennoch wachsen Schulden: Früher 10,4 Mrd. Euro, Tilgung erst ab 2013 geplant bis 2040. Länder und Gemeinden zahlten 2024 zusätzlich 3,4 Mrd. Euro für Straßen. Herausforderungen: Hohe Investitionsbedarfe, steigende Baukosten und Verkehrsdruck durch Tourismus und Gütertransport. Langfristig braucht es stabile Einnahmen für Neubaupläne, ohne Budgetbelastung.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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