Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte Österreich Entwicklungshilfe leisten?

Erhöhen
10
Gezielter einsetzen
39
Verringern
47
Weiß nicht
4

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 8. Januar 2026 bis 13. Januar 2026.

296 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte Österreich Entwicklungshilfe leisten?" antworteten 10% mit "Erhöhen", 39% mit "Gezielter einsetzen", 47% mit "Verringern" und 4% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 296 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 8. Januar 2026 - 13. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Debatte: Meinungen und Standpunkte aus der Community

Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

🌍 Was Entwicklungshilfe für Österreich überhaupt bedeutet

In Österreich heißt Entwicklungshilfe offiziell „Entwicklungszusammenarbeit“. Gesetzliche Basis ist das Entwicklungszusammenarbeitsgesetz, das drei Hauptziele vorgibt: Armut bekämpfen, Frieden sichern und Umwelt schützen. Die Politik orientiert sich an der UN‑Agenda 2030 und ihren Nachhaltigkeitszielen. Entwicklungspolitik gilt als gesamtstaatliche Aufgabe von Bund, Ministerien und Bundesländern.

📊 Wohin das Geld fließt – und wer es verwaltet

Alle paar Jahre legt das Außenministerium ein Dreijahresprogramm fest, das Schwerpunkte und Partnerländer bestimmt. Umgesetzt wird vieles von der Austrian Development Agency, die bilaterale Projekte plant und steuert. Ein großer Teil der österreichischen Entwicklungsgelder läuft außerdem über die EU: Rund ein Drittel der öffentlichen Mittel zur Entwicklungszusammenarbeit geht in EU‑Programme.

🤝 Neue Strategie: Armutsbekämpfung, Klima, lokale Partner

Das aktuelle Dreijahresprogramm setzt stark auf Armutsbekämpfung, Menschenrechte und Klimaschutz und will globale Krisen wie Klimawandel und Instabilität stärker berücksichtigen. Österreich plant, mehr mit lokalen Organisationen in Partnerländern zu arbeiten und moderne Technologien für Katastrophenprävention zu nutzen. Gleichzeitig wurden die staatlichen Entwicklungsmittel zuletzt gekürzt – trotz wachsender Ansprüche.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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