Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte Österreich mit Hasskriminalität umgehen?

Härtere Strafen
49
Mehr Prävention
31
Mehr Polizei
15
Weiß nicht
6

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 10. Januar 2026 bis 15. Januar 2026.

324 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte Österreich mit Hasskriminalität umgehen?" antworteten 49% mit "Härtere Strafen", 31% mit "Mehr Prävention", 15% mit "Mehr Polizei" und 6% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 324 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 10. Januar 2026 - 15. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

PolitPro Community

Werde Teil der PolitPro Community und nimm täglich an neuen Umfragen zu aktuellen politischen Themen teil. Deine Stimme zählt!

Debatte: Meinungen und Standpunkte aus der Community

Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

🧨 Wenn Vorurteile strafbar werden – was Hate Crime bedeutet

Hasskriminalität meint Straftaten, die sich gezielt gegen Gruppen oder Personen wegen Herkunft, Religion, Hautfarbe, Geschlecht oder etwa sexueller Orientierung richten. In Österreich erfasst die Polizei solche „Hate Crimes“ gesondert: 2023 waren es 5.668 angezeigte vorurteilsmotivierte Delikte, von Beschimpfung bis Körperverletzung. Diese Zuordnung hilft zu erkennen, wo Vorurteile besonders oft in Gewalt oder Bedrohung umschlagen.

📈 Mehr Anzeigen, mehr Hass? Zahlen zu Österreichs Problem

Während die Gesamtzahl der Hate Crimes 2023 leicht zurückging, meldet der aktuelle Bericht für 2024 einen Anstieg auf 6.786 vorurteilsmotivierte Straftaten – plus rund 20 Prozent. Besonders oft geht es um rassistische Motive, Frauenfeindlichkeit oder Verstöße gegen das NS-Verbotsgesetz. Viele Taten passieren online, etwa Hasspostings und Verhetzung, aber auch Sachbeschädigungen oder körperliche Angriffe werden registriert.

🛡️ Gesetze, Strafrecht, Prävention: Was Österreich heute tut

Österreich setzt beim Umgang mit Hasskriminalität vor allem auf Strafrecht und Dokumentation: Die Polizei erfasst Vorurteilsmotive gesondert, die Aufklärungsquote liegt bei rund 69 Prozent. Im Netz sollen seit 2021 strengere Regeln gegen Hasspostings Betroffene besser schützen. Justiz und Polizei bieten spezielle Infos und Schulungen zu Hate Crimes, um Tatmotive früh zu erkennen und Opfer zu stärken. Wie weit der Staat dabei gehen sollte, ist politisch umstritten.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

Hilf uns, unabhängig zu bleiben

Deine Unterstützung schützt PolitPro vor dem Einfluss von Lobbygruppen und Parteien.

Feedback geben

Erzähle uns, wie wir PolitPro für dich noch besser machen können!

Fehler gefunden?

Politische Daten ändern sich täglich. Sollte dir ein Fehler auffallen, schreib uns gerne eine Email. Ein kurzer Quellenhinweis hilft uns bei der Überprüfung.