Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte Österreich mit Suchtprävention bei Jugendlichen umgehen?

Aufklärung
63
Kontrollen
18
Beratung
17
Weiß nicht
1

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 17. Januar 2026 bis 22. Januar 2026.

288 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte Österreich mit Suchtprävention bei Jugendlichen umgehen?" antworteten 63% mit "Aufklärung", 18% mit "Kontrollen", 17% mit "Beratung" und 1% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 288 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 17. Januar 2026 - 22. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Debatte: Meinungen und Standpunkte aus der Community

Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

💡 Suchtprävention im Wandel: Neue Wege für junge Menschen

Suchtprävention bei Jugendlichen in Österreich zielt darauf ab, die Persönlichkeitsentwicklung und Lebenskompetenzen junger Menschen zu stärken. Das soll helfen, den Einstieg in den Konsum psychoaktiver Substanzen zu vermeiden oder zu verzögern und die Entwicklung von Suchtverhalten zu verhindern. Zeitgemäße Prävention ist heute nicht mehr nur auf einzelne Drogen fokussiert, sondern betrachtet Sucht als umfassendes Problem, das auch Verhaltenssüchte einschließt. Es geht darum, ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, indem man junge Menschen befähigt, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

📈 Zahlen und Trends: Nikotin, Alkohol und digitale Fallen

Während der Konsum traditioneller Zigaretten bei Jugendlichen in Österreich zurückgeht, steigt der Gebrauch neuer Nikotinprodukte wie E-Zigaretten und Nikotinbeutel rasant an. Bereits drei Prozent der 15-Jährigen konsumieren täglich Nikotinbeutel. Österreich bleibt zudem ein Hochkonsumland für Alkohol, wobei etwa jede siebte Person in gesundheitsgefährdendem Ausmaß trinkt. Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge, und auch der Kokainkonsum nimmt zu. Hinzu kommen Verhaltenssüchte: Ein Drittel der befragten Schüler spielt täglich digitale Spiele, wobei Buben deutlich häufiger betroffen sind.

🛡️ Strategien und Gesetze: Gemeinsam gegen Suchtgefahren

Österreich setzt auf eine breit gefächerte Suchtpräventionsstrategie. Diese umfasst die Stärkung von Lebenskompetenzen und die Förderung eines positiven Schulklimas, da Prävention besonders wirksam ist, wenn sie früh ansetzt und langfristig angelegt ist. Fachstellen in den Bundesländern bieten spezifische Maßnahmen und Projekte an. Das Suchtmittelgesetz (SMG) regelt den Umgang mit illegalen Substanzen, und Jugendschutzgesetze der Länder legen Bestimmungen für Alkohol und Tabak fest. Schulen sind zudem verpflichtet, Schülern bei Drogenmissbrauch gezielte Hilfe anzubieten.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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