Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte Österreich seine Energieabhängigkeit verringern?

Eigenproduktion steigern
77
Speicher ausbauen
13
Importe sichern
9
Weiß nicht
1

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 4. Januar 2026 bis 9. Januar 2026.

348 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte Österreich seine Energieabhängigkeit verringern?" antworteten 77% mit "Eigenproduktion steigern", 13% mit "Speicher ausbauen", 9% mit "Importe sichern" und 1% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 348 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 4. Januar 2026 - 9. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

🔥 Warum Österreich Energie importiert

Österreich deckt seinen Energiebedarf zu großen Teilen aus Importen fossiler Brennstoffe wie Gas, Öl und Kohle. Der Anteil erneuerbarer Energien liegt derzeit bei rund 34 Prozent, weit unter dem Ziel von 85 Prozent bis 2050. Die Energiestrategie bis 2020 strebte eine Stabilisierung des Endenergieverbrauchs auf 1.100 PJ an, doch Herausforderungen wie volatile Importpreise und unvollständige EU-Strommarktintegration belasten Haushalte und Wirtschaft. EU-Pläne wie REPowerEU zielen auf Diversifikation und Ausbau erneuerbarer Quellen ab, um Abhängigkeiten zu mindern.

⚡ Aktuelle Ziele und EU-Vorgaben

Die EU-Energy Efficiency Directive fordert bis 2030 eine Senkung des Primärenergieverbrauchs um 40,5 Prozent und des Endenergieverbrauchs um 38 Prozent. Österreich verfolgt in der #mission2030 eine Verbesserung der Primärenergieintensität um 25 bis 30 Prozent gegenüber 2015. Kernmaßnahmen umfassen den Übergang zu Erneuerbaren, Energieeinsparungen und Netzausbau. Öffentliche Einrichtungen müssen Vorreiter sein, mit Audits und effizienten Produkten. Der EU-Aktionsplan beschleunigt Genehmigungen für Wind- und Solarprojekte, um Kosten zu senken.

💰 Entlastungen und Transformationspläne

Österreich setzt Entlastungen wie Energiekostenzuschüsse mit 7 Milliarden Euro für energieintensive Firmen, gesenkte Abgaben auf Gas und Strom sowie eine Stromkostenbremse um. Im Budget 2024 fließen 3,2 Milliarden Euro in Klima- und Transformationsförderungen, inklusive Heizungsumstellungen und E-Mobilität. Strategien betonen Effizienzsteigerung um 30 Prozent, um den Bedarf zu senken und Unabhängigkeit zu erreichen. EU-weit sparen Verbraucher 34 Milliarden Euro jährlich durch den Energiemarkt.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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