Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte Österreich seine Exportabhängigkeit absichern?

Neue Märkte erschließen
35
EU stärken
34
Diversifizieren
27
Weiß nicht
5

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 14. Januar 2026 bis 19. Januar 2026.

292 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte Österreich seine Exportabhängigkeit absichern?" antworteten 35% mit "Neue Märkte erschließen", 34% mit "EU stärken", 27% mit "Diversifizieren" und 5% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 292 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 14. Januar 2026 - 19. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Debatte: Meinungen und Standpunkte aus der Community

Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

🚨 89% Export auf Europa konzentriert

Österreich lebt vom Export: Er macht über die Hälfte der Wirtschaftsleistung aus und bringt rund 30 Milliarden Euro Steuern ein. Doch 89 Prozent der Dienstleistungen und der Großteil der Waren gehen nach Europa, vor allem in die EU mit 76 Prozent. Deutschland dominiert mit 29,7 Prozent aller Exporte – 56,7 Milliarden Euro im Jahr 2024. Diese Konzentration macht das Land anfällig für Krisen wie die Schuldenkrise oder schwaches Wachstum bei Nachbarn. Geopolitische Risiken, Protektionismus und Handelskonflikte bremsen das Geschäft zusätzlich.

📉 Einbruch und düstere Prognosen

Die Exporte stocken: Für 2025 prognostiziert das WIFO einen Rückgang um 0,3 Prozent, erst 2026 kommt leichter Zuwachs mit 1,5 Prozent. Hohe Energie-, Personal- und Bürokratiekosten im Inland sowie schwache Nachfrage aus Top-Märkten drücken. Potenzial in BRICS-Ländern und Übersee bleibt ungenutzt wegen geopolitischer Unsicherheiten und Abhängigkeit von Rohstoffen. Slowbalisation und Zölle bedrohen Zulieferer. Bei Handelskrieg könnten 3,1 Milliarden US-Dollar Wachstum verloren gehen.

🌍 Strategien gegen die Risiken

Die Wirtschaftskammer Österreich pusht Exporte außerhalb Europas: Der Anteil stieg von 15 auf 22 Prozent, mit 15.000 neuen Exporteuren. Initiativen wie ReFocus Austria und Internationale Fachkräfte-Offensive helfen bei Markterschließung in Zukunftsmärkten. Fokus auf Forschung, Bildung und nachhaltige Energie soll Wettbewerbsfähigkeit stärken. Potenzial in acht Weltregionen könnte Milliarden bringen, doch Infrastruktur und Politikrisiken bremsen. Europa bleibt zentral, Diversifikation der Schlüssel.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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