Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte Österreich Wertevermittlung gestalten?

Pflichtkurse
54
Schule nutzen
40
Freiwillig
3
Weiß nicht
3

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 14. Januar 2026 bis 19. Januar 2026.

304 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte Österreich Wertevermittlung gestalten?" antworteten 54% mit "Pflichtkurse", 40% mit "Schule nutzen", 3% mit "Freiwillig" und 3% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 304 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 14. Januar 2026 - 19. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Debatte: Meinungen und Standpunkte aus der Community

Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

🧒 Werte starten in Familie und Kindergarten

Werte wie Respekt, Toleranz und Verantwortung werden in Österreich vor allem in Familie, Kindergarten und Schule vermittelt. Der bundesweite Werteleitfaden für Kindergärten, erstellt mit der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich, ist verpflichtend und gliedert sich in Bereiche wie Partizipation, Achtung, Empathie und Nachhaltigkeit. Er gibt Pädagogen Anregungen für den Alltag, inklusive Elternarbeit. Studien zeigen, dass Eltern Werte durch Vorbild und Gespräche weitergeben, ergänzt durch Schule und Peers. Herausforderung: Social Media mischt kräftig mit und erschwert einheitliche Botschaften.

🏫 Schule setzt auf Diskussion und Praxis

In Volksschulen und weiteren Schulen fördern Methoden wie Morgenkreise, Rollenspiele, Streitschlichter oder kooperatives Lernen Werte wie Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und nachhaltiges Handeln. Lehrer wählen Kernwerte oft gemeinsam mit Eltern und Schülern aus. Bücher wie 'Werteorientierung und Wertebildung in der Schulentwicklung' bieten praxisnahe Tipps. Modelle reichen vom direkten Lehren bis zur Reflexion moralischer Dilemmata. Problem: Viele Lehrer fühlen sich unsicher, wie sie Werte inmitten vielfältiger Einflüsse einheitlich umsetzen sollen.

🌍 Migranten lernen Werte in Kursen

Für Zuwanderer gibt es Werte- und Orientierungskurse mit über 10.000 Teilnehmern in einem Jahr. Module decken Demokratie, politisches System, Integration und Identität ab, oft kombiniert mit Deutschunterricht. In Burgenland fördert das Land 520 Personen in 60 Kursen. Nach Anerkennung als Flüchtling übernehmen Integrationsfonds oder AMS. Ziel: Kompetenzen wie Urteils- und Handlungsfähigkeit stärken. Herausforderung: Übergänge zu weiteren Kursen und Anpassung an kulturelle Vielfalt sicherstellen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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