Umfragewerte der Sonntagsfrage

ÖVP
SPÖ
FPÖ
GRÜNE
NEOS
JETZT
Sonst.
33,0
28,0
26,0
5,0
5,0
2,0
1,0
+1,0
±0
+1,0
+2,0
-2,0
±0
-2,0

Politische Ausrichtung der Parteien

Was bedeuten die Symbole?
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Linksaußen
Links
Mitte-links
Mitte
Transversal
Unbekannt
Mitte-rechts
Rechts
Rechtsaußen
Liberal
Umwelt & Klima
Regional
Tierschutz
Satire

18.04.2018 - 09.05.2018

1007 Befragte

Nächste Wahl: 2029

Die nächste Wahl findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.

Regierung könnte im Amt bleiben

Mit den Umfragewerten von IMAS erreichen die Regierungsparteien 43.7% der Sitze.

IMAS im Überblick

74

PolitPro Score

IMAS erreicht im PolitPro Score 74 von 100 Punkten.
?

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von IMAS zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.

Koalitionsmöglichkeiten

Sperrklausel

4%-Hürde oder ein Direktmandat in einem Wahlkreis.

Wer könnte ins Parlament einziehen?

Im aktuellen Wahltrend könnten 5 Parteien ins Parlament einziehen: ÖVP mit 70 Abgeordneten, SPÖ mit 42 Abgeordneten, FPÖ mit 34 Abgeordneten, GRÜNE mit 22 Abgeordneten und NEOS mit 15 Abgeordneten Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Österreich

Die Wahl zum österreichischen Nationalrat erfolgt nach dem Prinzip der Verhältniswahl. Das Land ist in neun Landeswahlkreise und 39 Regionalwahlkreise unterteilt. Die Verteilung der 183 Mandate erfolgt in einem dreistufigen Ermittlungsverfahren: Zuerst auf Ebene der Regionalwahlkreise, dann auf Landesebene und schließlich auf Bundesebene über die Bundesliste. Eine Besonderheit in Österreich ist das aktive Wahlrecht ab 16 Jahren. Zudem haben Wähler die Möglichkeit, durch Vorzugsstimmen die Reihung der Kandidaten auf den Listen zu beeinflussen, was dem System ein Element der Persönlichkeitswahl verleiht.

Sperrklausel und Hürden

Damit eine Partei in den Nationalrat einziehen kann, muss sie bundesweit mindestens 4% der gültigen Stimmen erreichen. Alternativ reicht der Gewinn eines sogenannten Grundmandats in einem der Regionalwahlkreise aus, um an der weiteren Sitzverteilung teilzunehmen. Diese Hürde soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments verhindern und sicherstellen, dass nur Parteien mit einer gewissen gesellschaftlichen Relevanz vertreten sind. Stimmen für Parteien, die diese Hürden nicht überspringen, bleiben bei der Mandatsverteilung unberücksichtigt.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

In Österreich führt das Verhältniswahlrecht meist dazu, dass keine Partei die absolute Mehrheit der Mandate allein erreicht. Daher sind Koalitionen die Regel. Nach der Wahl beauftragt der Bundespräsident meist den Vorsitzenden der stimmenstärksten Partei mit der Suche nach Koalitionspartnern. Sobald sich eine stabile Mehrheit im Nationalrat abzeichnet, wird ein Koalitionsvertrag ausgehandelt. Die Bundesregierung muss zwar nicht aktiv vom Parlament gewählt werden, ist aber von dessen Vertrauen abhängig, da der Nationalrat der Regierung oder einzelnen Mitgliedern jederzeit das Vertrauen entziehen kann.
ÖVP + SPÖ
Mitte
61,2%
ÖVP + FPÖ
Mitte-rechts
56,8%
ÖVP + GRÜNE
Mitte-rechts
50,3%
ÖVP + NEOS
Rechts
46,4%
SPÖ + GRÜNE + NEOS
Mitte-links
43,2%

Wichtige Parteien in Österreich

Die Akteure im parlamentarischen Wettbewerb

Diese Übersicht zeigt alle Parteien, die aufgrund ihrer aktuellen Umfragewerte eine realistische Chance auf den Einzug ins Parlament in Österreich haben oder die politische Debatte maßgeblich prägen. Die Einordnung ihrer Ausrichtung ist dabei entscheidend für das Verständnis der Lagerbildung und der rechnerisch möglichen Mehrheiten im kommenden Parlament.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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