United Surveys
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Polen findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von United Surveys würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 62,2% der Parlamentssitze erhalten.
Laut der jüngsten Sonntagsfrage zur Wahl in Polen, durchgeführt von United Surveys am 23. Oktober 2022, liegt PiS mit 35,9% vorn. Dahinter platzieren sich KO mit 27,7%, PL2050 mit 15,7%, Lewica mit 8,1%, PSL mit 7,5%, Kon mit 3,9% und AGROunia mit 1,2%.
United Surveys erreicht im PolitPro Score 60 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von United Surveys zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,2 Prozentpunkte ab.
In 29% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von KO höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von Lewica höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 61% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von PiS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von PL2050 höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 69% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von PSL höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von KKP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 42% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von Kon niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 36% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von PL2050 niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 29% der Umfragen bewertet United Surveys die Werte von Razem niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Polen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von IBRiS würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den polnischen Sejm einziehen: KO mit 172 Abgeordneten, PiS mit 164 Abgeordneten, Kon mit 45 Abgeordneten, PL2050/PSL mit 44 Abgeordneten und Lewica mit 35 Abgeordneten.
Das polnische Parlament besteht aus zwei Kammern: dem Sejm (Unterhaus] mit 460 Abgeordneten und dem Senat (Oberhaus] mit 100 Senatoren. Die Abgeordneten des Sejm werden in 41 Wahlkreisen nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Wähler geben ihre Stimme für einen spezifischen Kandidaten auf einer Parteiliste ab, was die interne Rangfolge der Liste beeinflussen kann. Der Senat hingegen wird nach dem Mehrheitswahlrecht in 100 Einpersonenwahlkreisen gewählt („First-past-the-post“]. Diese unterschiedlichen Systeme führen oft dazu, dass die politischen Mehrheiten in beiden Kammern voneinander abweichen können.
Für den Einzug in den Sejm gilt in Polen eine landesweite Sperrklausel. Einzelne Parteien müssen mindestens 5% der Stimmen erreichen, während die Hürde für Wahlbündnisse (Koalitionen] bei 8% liegt. Diese Regelung soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments verhindern. Eine wichtige Ausnahme gibt es für anerkannte nationale Minderheiten (wie die deutsche Minderheit]: Diese sind von der 5%-Hürde befreit und können so auch mit geringeren Stimmenanteilen eine parlamentarische Vertretung sicherstellen. Für die Wahl zum Senat gibt es keine prozentuale Hürde, da hier die einfache Mehrheit im Wahlkreis entscheidet.
Die Regierungsbildung in Polen erfolgt meist durch Koalitionen, da das Wahlsystem für den Sejm selten einer einzelnen Partei die absolute Mehrheit verleiht. Nach der Wahl ernennt der Präsident einen Ministerpräsidenten, der üblicherweise der stärksten Fraktion angehört. Dieser muss dem Sejm sein Kabinett vorstellen und innerhalb von 14 Tagen die Vertrauensabstimmung (Investitur] gewinnen. Sollte dieser Versuch scheitern, geht die Initiative zur Regierungsbildung auf den Sejm selbst über. Polnische Koalitionen sind oft von intensiven Verhandlungen über programmatische Details und die Besetzung der Ministerien geprägt.