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Portugal CESOP-UCP: Wahlumfrage zur Parlamentswahl in Portugal vom 10. Juli 2026

Stärkste Kraft
0,0 Punkte vor Partido Socialista
Regierungsmehrheit
Keine Mehrheit
69 von 230 Sitzen im Wahltrend
Wahljahr
2029
voraussichtlich

Sonntagsfrage zur Parlamentswahl in Portugal

Die Balken zeigen die Werte dieser einzelnen Erhebung, die Chips die Änderung zur letzten Wahl. CESOP-UCP: Einzelumfrage zur Parlamentswahl in Portugal, Erhebungsende: 10. Juli 2026.

Änderungen zur letzten Wahl vom 18. Mai 2025

AD
29,0
-2,8
PS
29,0
+6,2
CH
21,0
-1,8
IL
8,0
+2,6
L
6,0
+1,9
CDU
3,0
+0,1
BE
2,0
±0,0
Sonst.
2,0
Institut
CESOP-UCP
Erhebung
06.07.2026 – 10.07.2026
Befragte
996
Aktuelle Regierung in Portugal verfehlt Mehrheit

Nach dieser Erhebung würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 30,0% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von CESOP-UCP?

In der aktuellen Sonntagsfrage für Portugal von CESOP-UCP liegt Aliança Democrática mit 29% vorn. Dahinter folgen: Partido Socialista mit 29%, Chega mit 21%, Iniciativa Liberal mit 8%, LIVRE mit 6%, CDU mit 3% und Bloco de Esquerda mit 2%. Sonstige Parteien erreichen 2% der Stimmen.

Was bedeuten die Symbole?

Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.

  • Linksaußen
  • Links
  • Mitte-links
  • Mitte
  • Transversal
  • Unbekannt
  • Mitte-rechts
  • Rechts
  • Rechtsaußen
  • Liberal
  • Umwelt & Klima
  • Regional
  • Tierschutz
  • Satire

Sitzverteilung nach dieser Umfrage

CESOP-UCP: Wie verlässlich ist die Prognose?

75 PolitPro Score Rang 2 von 7 in Portugal
Score von 0 bis 100 Ø aller Institute: 70,9
Ø Abweichung bei Wahlen
1,8 Pp.

4 Wahlvergleiche

Erfasste Umfragen
27

Zuletzt 10. Juli 2026

Abweichungen vom Wahltrend

Partei wird oft überschätzt Partei wird oft unterschätzt

Was ist der PolitPro Score für Institute?

Im PolitPro Score für Institute bewerten wir die Zuverlässigkeit von Umfrageinstituten basierend auf ihrer Genauigkeit bei Wahlen sowie der Abweichung vom Wahltrend. Starke Abweichungen der Werte von Parteien im Vergleich zum Wahltrend sorgen für Abzüge, da sie auf Bevorzugungen oder Benachteiligungen von Parteien hinweisen können. Der Score hat einen Maximalwert von 100.

Koalitionsrechner: Mehrheiten nach dieser Umfrage

0
116
0 230
Mehrheit 116

Parteien

Wähle Parteien aus, um Koalitionen zu testen.

PolitPro Analyse

Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit

  1. AD
    <1%
  2. PS
    0%
  3. CH
    0%

Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg

  1. AD
    50%
  2. PS
    50%
  3. CH
    <1%
  4. IL
    <1%

Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

CESOP-UCP: Voraussichtliche Parlamentszusammensetzung

Laut dieser Erhebung würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und ins portugiesische Parlament einziehen: Aliança Democrática mit 69 Abgeordneten, Partido Socialista mit 68 Abgeordneten, Chega mit 49 Abgeordneten, Iniciativa Liberal mit 19 Abgeordneten, LIVRE mit 14 Abgeordneten, CDU mit 7 Abgeordneten und Bloco de Esquerda mit 4 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Portugal

Das portugiesische Parlament, die Assembleia da República, besteht aus 230 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, bei dem das Land in 22 Wahlkreise unterteilt ist (entsprechend den Distrikten des Festlands, den autonomen Regionen Azoren und Madeira sowie zwei Auslandswahlkreisen]. Die Verteilung der Sitze erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. In Portugal werden geschlossene Listen verwendet, was bedeutet, dass die Wähler eine Parteiliste wählen und keinen direkten Einfluss auf die Reihenfolge der einzelnen Kandidaten haben.

Sperrklausel und Hürden

Eine Besonderheit des portugiesischen Wahlsystems ist das Fehlen einer offiziellen gesetzlichen Sperrklausel (wie der 5%-Hürde in Deutschland] auf nationaler Ebene. Die Hürde für den Einzug in das Parlament ergibt sich faktisch aus der Größe des jeweiligen Wahlkreises und der Anzahl der dort zu vergebenden Mandate (natürliches Quorum]. In bevölkerungsreichen Wahlkreisen wie Lissabon oder Porto haben auch kleinere Parteien realistische Chancen auf ein Mandat, während in den kleineren Distrikten im Landesinneren oft nur die stärksten Kräfte zum Zuge kommen.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

In Portugal ernennt der Präsident der Republik den Premierminister nach Konsultationen mit den im Parlament vertretenen Parteien und unter Berücksichtigung der Wahlergebnisse. Da absolute Mehrheiten selten sind, bilden sich oft Koalitionsregierungen oder Minderheitsregierungen. Ein bekanntes Modell ist die „Geringonça“ (eine informelle Unterstützung einer Minderheitsregierung durch linke Parteien]. Die Regierung muss kein formales Vertrauensvotum gewinnen, um ihr Amt anzutreten, kann aber durch die Ablehnung ihres Regierungsprogramms oder durch ein Misstrauensvotum des Parlaments gestürzt werden.

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