Consulmark2
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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594 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Portugal findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Consulmark2 würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 34,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage für Portugal, durchgeführt von Consulmark2, liegt Aliança Democrática mit 32,1% vorn. Dahinter folgen Partido Socialista mit 28%, Chega mit 16,5%, Iniciativa Liberal mit 7,7%, Bloco de Esquerda mit 3,4%, CDU mit 3,2%, LIVRE mit 2,4% und PAN mit 0,6%. Sonstige Parteien erreichen 6,1% der Stimmen.
Consulmark2 erreicht im PolitPro Score 67 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Consulmark2 zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,0 Prozentpunkte ab.
In 60% der Umfragen bewertet Consulmark2 die Werte von Aliança Democrática höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Consulmark2 die Werte von Iniciativa Liberal höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Consulmark2 die Werte von LIVRE höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Consulmark2 die Werte von Aliança Democrática niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Consulmark2 die Werte von Bloco de Esquerda niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Consulmark2 die Werte von Chega niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 56% der Umfragen bewertet Consulmark2 die Werte von PAN niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 56% der Umfragen bewertet Consulmark2 die Werte von Partido Socialista niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Bei der Parlamentswahl in Portugal gibt es keine Sperrklausel.
Nach den aktuellen Daten von Consulmark2 würden voraussichtlich 8 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Portugal einziehen: Aliança Democrática mit 79 Abgeordneten, Partido Socialista mit 69 Abgeordneten, Chega mit 41 Abgeordneten, Iniciativa Liberal mit 19 Abgeordneten, Bloco de Esquerda mit 8 Abgeordneten, CDU mit 7 Abgeordneten, LIVRE mit 6 Abgeordneten und PAN mit 1 Abgeordneten.
Das portugiesische Parlament, die Assembleia da República, besteht aus 230 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, bei dem das Land in 22 Wahlkreise unterteilt ist (entsprechend den Distrikten des Festlands, den autonomen Regionen Azoren und Madeira sowie zwei Auslandswahlkreisen]. Die Verteilung der Sitze erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. In Portugal werden geschlossene Listen verwendet, was bedeutet, dass die Wähler eine Parteiliste wählen und keinen direkten Einfluss auf die Reihenfolge der einzelnen Kandidaten haben.
Eine Besonderheit des portugiesischen Wahlsystems ist das Fehlen einer offiziellen gesetzlichen Sperrklausel (wie der 5%-Hürde in Deutschland] auf nationaler Ebene. Die Hürde für den Einzug in das Parlament ergibt sich faktisch aus der Größe des jeweiligen Wahlkreises und der Anzahl der dort zu vergebenden Mandate (natürliches Quorum]. In bevölkerungsreichen Wahlkreisen wie Lissabon oder Porto haben auch kleinere Parteien realistische Chancen auf ein Mandat, während in den kleineren Distrikten im Landesinneren oft nur die stärksten Kräfte zum Zuge kommen.
In Portugal ernennt der Präsident der Republik den Premierminister nach Konsultationen mit den im Parlament vertretenen Parteien und unter Berücksichtigung der Wahlergebnisse. Da absolute Mehrheiten selten sind, bilden sich oft Koalitionsregierungen oder Minderheitsregierungen. Ein bekanntes Modell ist die „Geringonça“ (eine informelle Unterstützung einer Minderheitsregierung durch linke Parteien]. Die Regierung muss kein formales Vertrauensvotum gewinnen, um ihr Amt anzutreten, kann aber durch die Ablehnung ihres Regierungsprogramms oder durch ein Misstrauensvotum des Parlaments gestürzt werden.