Eurosondagem
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1010 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Portugal findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Eurosondagem würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 34,8% der Parlamentssitze erhalten.
Die jüngste Sonntagsfrage von Eurosondagem vom 8. Oktober 2020 zur Wahl in Portugal sieht Partido Socialista mit 38,8% vorn. Dahinter reihen sich PSD mit 29%, Bloco de Esquerda mit 8,1%, CDU mit 5,5%, Chega mit 4,8%, CDS–Partido Popular mit 3,3%, PAN mit 2% und Iniciativa Liberal mit 1,3% ein. Sonstige Parteien erreichen 7,2% der Stimmen.
Eurosondagem erreicht im PolitPro Score 73 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Eurosondagem zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,0 Prozentpunkte ab.
In 28% der Umfragen bewertet Eurosondagem die Werte von Partido Socialista höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Eurosondagem die Werte von Chega niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 25% der Umfragen bewertet Eurosondagem die Werte von Iniciativa Liberal niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Bei der Parlamentswahl in Portugal gibt es keine Sperrklausel.
Nach den aktuellen Daten von Eurosondagem würden voraussichtlich 8 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Portugal einziehen: Partido Socialista mit 97 Abgeordneten, PSD mit 72 Abgeordneten, Bloco de Esquerda mit 20 Abgeordneten, CDU mit 13 Abgeordneten, Chega mit 12 Abgeordneten, CDS–Partido Popular mit 8 Abgeordneten, PAN mit 5 Abgeordneten und Iniciativa Liberal mit 3 Abgeordneten.
Das portugiesische Parlament, die Assembleia da República, besteht aus 230 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, bei dem das Land in 22 Wahlkreise unterteilt ist (entsprechend den Distrikten des Festlands, den autonomen Regionen Azoren und Madeira sowie zwei Auslandswahlkreisen]. Die Verteilung der Sitze erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. In Portugal werden geschlossene Listen verwendet, was bedeutet, dass die Wähler eine Parteiliste wählen und keinen direkten Einfluss auf die Reihenfolge der einzelnen Kandidaten haben.
Eine Besonderheit des portugiesischen Wahlsystems ist das Fehlen einer offiziellen gesetzlichen Sperrklausel (wie der 5%-Hürde in Deutschland] auf nationaler Ebene. Die Hürde für den Einzug in das Parlament ergibt sich faktisch aus der Größe des jeweiligen Wahlkreises und der Anzahl der dort zu vergebenden Mandate (natürliches Quorum]. In bevölkerungsreichen Wahlkreisen wie Lissabon oder Porto haben auch kleinere Parteien realistische Chancen auf ein Mandat, während in den kleineren Distrikten im Landesinneren oft nur die stärksten Kräfte zum Zuge kommen.
In Portugal ernennt der Präsident der Republik den Premierminister nach Konsultationen mit den im Parlament vertretenen Parteien und unter Berücksichtigung der Wahlergebnisse. Da absolute Mehrheiten selten sind, bilden sich oft Koalitionsregierungen oder Minderheitsregierungen. Ein bekanntes Modell ist die „Geringonça“ (eine informelle Unterstützung einer Minderheitsregierung durch linke Parteien]. Die Regierung muss kein formales Vertrauensvotum gewinnen, um ihr Amt anzutreten, kann aber durch die Ablehnung ihres Regierungsprogramms oder durch ein Misstrauensvotum des Parlaments gestürzt werden.