ICS/ISCTE
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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805 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Portugal findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von ICS/ISCTE würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 35,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage für Portugal, durchgeführt von ICS/ISCTE, liegt Aliança Democrática mit 33% vorn. Dahinter folgen Partido Socialista mit 30%, Chega mit 17%, Iniciativa Liberal mit 4%, Bloco de Esquerda mit 3%, CDU mit 3%, LIVRE mit 2% und PAN mit 2%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.
ICS/ISCTE erreicht im PolitPro Score 66 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von ICS/ISCTE zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,9 Prozentpunkte ab.
In 43% der Umfragen bewertet ICS/ISCTE die Werte von Aliança Democrática höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 32% der Umfragen bewertet ICS/ISCTE die Werte von Chega höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 42% der Umfragen bewertet ICS/ISCTE die Werte von Partido Socialista höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 47% der Umfragen bewertet ICS/ISCTE die Werte von Bloco de Esquerda niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 74% der Umfragen bewertet ICS/ISCTE die Werte von Iniciativa Liberal niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 46% der Umfragen bewertet ICS/ISCTE die Werte von LIVRE niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 21% der Umfragen bewertet ICS/ISCTE die Werte von Partido Socialista niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Bei der Parlamentswahl in Portugal gibt es keine Sperrklausel.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von ICS/ISCTE würden voraussichtlich 8 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Portugal einziehen: Aliança Democrática mit 82 Abgeordneten, Partido Socialista mit 74 Abgeordneten, Chega mit 42 Abgeordneten, Iniciativa Liberal mit 10 Abgeordneten, Bloco de Esquerda mit 7 Abgeordneten, CDU mit 7 Abgeordneten, LIVRE mit 4 Abgeordneten und PAN mit 4 Abgeordneten.
Das portugiesische Parlament, die Assembleia da República, besteht aus 230 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, bei dem das Land in 22 Wahlkreise unterteilt ist (entsprechend den Distrikten des Festlands, den autonomen Regionen Azoren und Madeira sowie zwei Auslandswahlkreisen]. Die Verteilung der Sitze erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. In Portugal werden geschlossene Listen verwendet, was bedeutet, dass die Wähler eine Parteiliste wählen und keinen direkten Einfluss auf die Reihenfolge der einzelnen Kandidaten haben.
Eine Besonderheit des portugiesischen Wahlsystems ist das Fehlen einer offiziellen gesetzlichen Sperrklausel (wie der 5%-Hürde in Deutschland] auf nationaler Ebene. Die Hürde für den Einzug in das Parlament ergibt sich faktisch aus der Größe des jeweiligen Wahlkreises und der Anzahl der dort zu vergebenden Mandate (natürliches Quorum]. In bevölkerungsreichen Wahlkreisen wie Lissabon oder Porto haben auch kleinere Parteien realistische Chancen auf ein Mandat, während in den kleineren Distrikten im Landesinneren oft nur die stärksten Kräfte zum Zuge kommen.
In Portugal ernennt der Präsident der Republik den Premierminister nach Konsultationen mit den im Parlament vertretenen Parteien und unter Berücksichtigung der Wahlergebnisse. Da absolute Mehrheiten selten sind, bilden sich oft Koalitionsregierungen oder Minderheitsregierungen. Ein bekanntes Modell ist die „Geringonça“ (eine informelle Unterstützung einer Minderheitsregierung durch linke Parteien]. Die Regierung muss kein formales Vertrauensvotum gewinnen, um ihr Amt anzutreten, kann aber durch die Ablehnung ihres Regierungsprogramms oder durch ein Misstrauensvotum des Parlaments gestürzt werden.