Pitagórica
Jornal de Notícias
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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600 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Portugal findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Pitagórica würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 33,9% der Parlamentssitze erhalten.
Die jüngste Sonntagsfrage von Pitagórica vom 20. September 2019 zur Wahl in Portugal sieht Partido Socialista mit 40,6% vorn. Dahinter reihen sich PSD mit 26,6%, Bloco de Esquerda mit 8,8%, CDU mit 6,8%, CDS–Partido Popular mit 5,2%, PAN mit 3,6%, Aliança mit 1,1%, Chega mit 0,5%, Iniciativa Liberal mit 0,5% und LIVRE mit 0,2% ein. Sonstige Parteien erreichen 6,1% der Stimmen.
Pitagórica erreicht im PolitPro Score 75 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Pitagórica zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,7 Prozentpunkte ab.
In 67% der Umfragen bewertet Pitagórica die Werte von Aliança Democrática höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 26% der Umfragen bewertet Pitagórica die Werte von Partido Socialista höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 26% der Umfragen bewertet Pitagórica die Werte von Chega niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Bei der Parlamentswahl in Portugal gibt es keine Sperrklausel.
Nach den aktuellen Daten von Intercampus würden voraussichtlich 8 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Portugal einziehen: Partido Socialista mit 87 Abgeordneten, PSD mit 63 Abgeordneten, Bloco de Esquerda mit 23 Abgeordneten, Chega mit 18 Abgeordneten, Iniciativa Liberal mit 15 Abgeordneten, CDU mit 13 Abgeordneten, PAN mit 8 Abgeordneten und CDS–Partido Popular mit 3 Abgeordneten.
Das portugiesische Parlament, die Assembleia da República, besteht aus 230 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, bei dem das Land in 22 Wahlkreise unterteilt ist (entsprechend den Distrikten des Festlands, den autonomen Regionen Azoren und Madeira sowie zwei Auslandswahlkreisen]. Die Verteilung der Sitze erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. In Portugal werden geschlossene Listen verwendet, was bedeutet, dass die Wähler eine Parteiliste wählen und keinen direkten Einfluss auf die Reihenfolge der einzelnen Kandidaten haben.
Eine Besonderheit des portugiesischen Wahlsystems ist das Fehlen einer offiziellen gesetzlichen Sperrklausel (wie der 5%-Hürde in Deutschland] auf nationaler Ebene. Die Hürde für den Einzug in das Parlament ergibt sich faktisch aus der Größe des jeweiligen Wahlkreises und der Anzahl der dort zu vergebenden Mandate (natürliches Quorum]. In bevölkerungsreichen Wahlkreisen wie Lissabon oder Porto haben auch kleinere Parteien realistische Chancen auf ein Mandat, während in den kleineren Distrikten im Landesinneren oft nur die stärksten Kräfte zum Zuge kommen.
In Portugal ernennt der Präsident der Republik den Premierminister nach Konsultationen mit den im Parlament vertretenen Parteien und unter Berücksichtigung der Wahlergebnisse. Da absolute Mehrheiten selten sind, bilden sich oft Koalitionsregierungen oder Minderheitsregierungen. Ein bekanntes Modell ist die „Geringonça“ (eine informelle Unterstützung einer Minderheitsregierung durch linke Parteien]. Die Regierung muss kein formales Vertrauensvotum gewinnen, um ihr Amt anzutreten, kann aber durch die Ablehnung ihres Regierungsprogramms oder durch ein Misstrauensvotum des Parlaments gestürzt werden.