Forsa
RTL / n-tv
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1005 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Rheinland-Pfalz findet in 35 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 51,5% der Parlamentssitze erhalten.
Die neueste Sonntagsfrage des Instituts Forsa vom 8. Februar 2019 zur Wahl in Rheinland-Pfalz zeigt: CDU liegt mit 31% vorn. Dahinter platzieren sich SPD mit 26%, Grüne mit 14%, AfD mit 10%, FDP mit 8% und Die Linke mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
In 23% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Freie Wähler höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 23% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von SPD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Rheinland-Pfalz einziehen: CDU mit 33 Abgeordneten, SPD mit 28 Abgeordneten, Grüne mit 15 Abgeordneten, AfD mit 11 Abgeordneten, FDP mit 9 Abgeordneten und Die Linke mit 5 Abgeordneten.
Rheinland-Pfalz nutzt die „Wahlkreisstimme“ und die „Landesstimme“. Das System ist auf 101 Abgeordnete ausgelegt. Eine Besonderheit ist das Sainte-Laguë-Verfahren, das für eine sehr gerechte Abbildung der Wählerstimmen sorgt. Das Land legt großen Wert auf regionale Repräsentanz durch die Verknüpfung von Wahlkreis- und Landeslisten.
Die Fünf-Prozent-Hürde gilt strikt. Kleine Parteien wie die Freien Wähler haben hier zuletzt gezeigt, dass man auch in einem stabilen Parteiensystem durch regionale Verwurzelung die 5%-Marke knacken kann. Eine Grundmandatsklausel existiert nicht.
Rheinland-Pfalz ist bekannt für die „Ampel-Koalition“ (SPD, Grüne, FDP], die hier lange vor dem Bund erfolgreich praktiziert wurde. Die Regierungsbildung in Mainz ist geprägt von einer Kultur des Dialogs und der Kompromissbereitschaft, was das Land politisch sehr stabil macht.