Infratest dimap
Saarländischer Rundfunk
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Saarländischer Rundfunk
1176 Befragte
Die nächste Parlamentswahl im Saarland findet in 272 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 41,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für das Saarland von Infratest dimap führt SPD mit 38%. Es folgen CDU mit 28%, AfD mit 10%, Grüne mit 8%, FDP mit 5% und Die Linke mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 8% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl im Saarland liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Saarland einziehen: SPD mit 21 Abgeordneten, CDU mit 16 Abgeordneten, AfD mit 6 Abgeordneten, Grüne mit 5 Abgeordneten und FDP mit 3 Abgeordneten.
Das Saarland nutzt ein reines Listenwahlrecht mit nur einer Stimme. Es gibt keine Direktmandate in Wahlkreisen. Die 51 Sitze werden über Kreis- und Landeslisten vergeben. Dieses System ist das einfachste in Deutschland und führt zu einer sehr klaren, rein parteibasierten Sitzverteilung ohne Überhangmandate.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist im Saarland absolut. Wer unter 5% bleibt, geht leer aus. Dies führte bei der letzten Wahl dazu, dass fast 20% der Stimmen nicht im Landtag vertreten waren – ein bundesweiter Rekord, der Diskussionen über die Hürde auslöste.
Das Saarland ist das Land der Alleinregierungen oder Großen Koalitionen. Aktuell regiert die SPD mit absoluter Mehrheit. Die politische Nähe der Akteure im kleinen Land führt oft zu einer sehr konsensualen Regierungsbildung, die den Strukturwandel der Montanregion ins Zentrum stellt.