Infratest dimap
Saarländischer Rundfunk
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Saarländischer Rundfunk
1132 Befragte
Die nächste Parlamentswahl im Saarland findet in 341 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 33,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für das Saarland von Infratest dimap führt SPD mit 30%. Es folgen CDU mit 27%, AfD mit 17%, Die Linke mit 8%, Grüne mit 6%, BSW mit 4% und FDP mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 5% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl im Saarland liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Saarland einziehen: SPD mit 17 Abgeordneten, CDU mit 16 Abgeordneten, AfD mit 10 Abgeordneten, Die Linke mit 5 Abgeordneten und Grüne mit 3 Abgeordneten.
Das Saarland nutzt ein reines Listenwahlrecht mit nur einer Stimme. Es gibt keine Direktmandate in Wahlkreisen. Die 51 Sitze werden über Kreis- und Landeslisten vergeben. Dieses System ist das einfachste in Deutschland und führt zu einer sehr klaren, rein parteibasierten Sitzverteilung ohne Überhangmandate.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist im Saarland absolut. Wer unter 5% bleibt, geht leer aus. Dies führte bei der letzten Wahl dazu, dass fast 20% der Stimmen nicht im Landtag vertreten waren – ein bundesweiter Rekord, der Diskussionen über die Hürde auslöste.
Das Saarland ist das Land der Alleinregierungen oder Großen Koalitionen. Aktuell regiert die SPD mit absoluter Mehrheit. Die politische Nähe der Akteure im kleinen Land führt oft zu einer sehr konsensualen Regierungsbildung, die den Strukturwandel der Montanregion ins Zentrum stellt.