INSA
BILD am Sonntag
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
BILD am Sonntag
1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl im Saarland findet in 338 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 45,1% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für das Saarland von INSA führt SPD mit 39%. Es folgen CDU mit 31%, AfD mit 6%, FDP mit 5%, Grüne mit 5% und Die Linke mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 10% der Stimmen.
INSA erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von INSA zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
In 25% der Umfragen bewertet INSA die Werte von AfD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 29% der Umfragen bewertet INSA die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl im Saarland liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Saarland einziehen: SPD mit 23 Abgeordneten, CDU mit 18 Abgeordneten, AfD mit 4 Abgeordneten, FDP mit 3 Abgeordneten und Grüne mit 3 Abgeordneten.
Das Saarland nutzt ein reines Listenwahlrecht mit nur einer Stimme. Es gibt keine Direktmandate in Wahlkreisen. Die 51 Sitze werden über Kreis- und Landeslisten vergeben. Dieses System ist das einfachste in Deutschland und führt zu einer sehr klaren, rein parteibasierten Sitzverteilung ohne Überhangmandate.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist im Saarland absolut. Wer unter 5% bleibt, geht leer aus. Dies führte bei der letzten Wahl dazu, dass fast 20% der Stimmen nicht im Landtag vertreten waren – ein bundesweiter Rekord, der Diskussionen über die Hürde auslöste.
Das Saarland ist das Land der Alleinregierungen oder Großen Koalitionen. Aktuell regiert die SPD mit absoluter Mehrheit. Die politische Nähe der Akteure im kleinen Land führt oft zu einer sehr konsensualen Regierungsbildung, die den Strukturwandel der Montanregion ins Zentrum stellt.