Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Sachsen-Anhalt (GMS, 29. Juli 2020)

17. Juli 2020 - 29. Juli 2020

1003 Befragte

Nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: 6. September 2026

Die nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet in 202 Tagen statt.

Mehrheit für die Regierung in Sachsen-Anhalt aktuell unsicher

Basierend auf der Projektion von GMS würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 49,4% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von GMS?

Laut der jüngsten Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt von GMS vom 29. Juli 2020 liegt CDU mit 33% vorn. Dahinter folgen AfD mit 19%, Die Linke mit 16%, SPD mit 12%, Grüne mit 10%, FDP mit 4%, Freie Wähler mit 1% und Die Heimat mit 1%. Sonstige Parteien erreichen 4% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von GMS?

86

PolitPro Score

GMS erreicht im PolitPro Score 86 von 100 Punkten.

1,3

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von GMS zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,3 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt bei 5%.

CDU + SPD + Grüne
Mitte
60,2%
CDU + AfD
Rechts
57,8%
CDU + Die Linke
Mitte
54,2%
CDU + SPD
Mitte-rechts
49,4%
CDU + Grüne
Mitte
47,0%

Parlamentszusammensetzung laut GMS

Nach den aktuellen Daten von GMS würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen: CDU mit 30 Abgeordneten, AfD mit 18 Abgeordneten, Die Linke mit 15 Abgeordneten, SPD mit 11 Abgeordneten und Grüne mit 9 Abgeordneten.

Das Landtagswahlsystem in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt entscheiden Erst- und Zweitstimme über mindestens 87 Sitze. Das System folgt dem klassischen personalisierten Verhältniswahlrecht. Es ist darauf ausgelegt, eine stabile parlamentarische Mehrheit zu ermöglichen, während die regionale Verankerung durch 41 Wahlkreisabgeordnete gesichert wird.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde gilt ohne Wenn und Aber. Dies sorgt für ein klares Parteienspektrum in Magdeburg. Kleine Parteien haben es hier schwer, da es keine Grundmandatsklausel gibt, die lokale Wahlsiege in Landesmandate übersetzen könnte.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Sachsen-Anhalt ist bekannt für die bundesweit erste „Kenia-Koalition“ (CDU, SPD, Grüne] und später die „Deutschland-Koalition“ (CDU, SPD, FDP]. Die Regierungsbildung ist oft ein mühsamer Prozess der Mitte-Parteien, um eine stabile Front gegen die starke AfD-Opposition zu bilden.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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