Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Sachsen-Anhalt (Infratest dimap, 3. Juni 2020)

28. Mai 2020 - 3. Juni 2020

1003 Befragte

Nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: 6. September 2026

Die nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet in 198 Tagen statt.

Mehrheit für die Regierung in Sachsen-Anhalt aktuell unsicher

Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 51,8% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Infratest dimap?

Laut der jüngsten Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt von Infratest dimap vom 3. Juni 2020 liegt CDU mit 34% vorn. Dahinter folgen AfD mit 19%, Die Linke mit 16%, SPD mit 13%, Grüne mit 8% und FDP mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Infratest dimap?

85

PolitPro Score

Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 85 von 100 Punkten.

1,5

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt bei 5%.

CDU + AfD
Rechts
59,0%
CDU + Die Linke
Mitte
55,4%
CDU + SPD
Mitte-rechts
51,8%
CDU + Grüne
Mitte-rechts
45,8%

Parlamentszusammensetzung laut Infratest dimap

Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen: CDU mit 31 Abgeordneten, AfD mit 18 Abgeordneten, Die Linke mit 15 Abgeordneten, SPD mit 12 Abgeordneten und Grüne mit 7 Abgeordneten.

Das Landtagswahlsystem in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt entscheiden Erst- und Zweitstimme über mindestens 87 Sitze. Das System folgt dem klassischen personalisierten Verhältniswahlrecht. Es ist darauf ausgelegt, eine stabile parlamentarische Mehrheit zu ermöglichen, während die regionale Verankerung durch 41 Wahlkreisabgeordnete gesichert wird.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde gilt ohne Wenn und Aber. Dies sorgt für ein klares Parteienspektrum in Magdeburg. Kleine Parteien haben es hier schwer, da es keine Grundmandatsklausel gibt, die lokale Wahlsiege in Landesmandate übersetzen könnte.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Sachsen-Anhalt ist bekannt für die bundesweit erste „Kenia-Koalition“ (CDU, SPD, Grüne] und später die „Deutschland-Koalition“ (CDU, SPD, FDP]. Die Regierungsbildung ist oft ein mühsamer Prozess der Mitte-Parteien, um eine stabile Front gegen die starke AfD-Opposition zu bilden.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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