Infratest dimap
MDR
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1161 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet in 51 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Sachsen-Anhalt von Infratest dimap führt CDU mit 33%. Es folgen AfD mit 20%, SPD mit 16%, Die Linke mit 11%, Grüne mit 6% und FDP mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 9% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen: CDU mit 30 Abgeordneten, AfD mit 18 Abgeordneten, SPD mit 15 Abgeordneten, Die Linke mit 10 Abgeordneten, Grüne mit 5 Abgeordneten und FDP mit 5 Abgeordneten.
In Sachsen-Anhalt entscheiden Erst- und Zweitstimme über mindestens 87 Sitze. Das System folgt dem klassischen personalisierten Verhältniswahlrecht. Es ist darauf ausgelegt, eine stabile parlamentarische Mehrheit zu ermöglichen, während die regionale Verankerung durch 41 Wahlkreisabgeordnete gesichert wird.
Die Fünf-Prozent-Hürde gilt ohne Wenn und Aber. Dies sorgt für ein klares Parteienspektrum in Magdeburg. Kleine Parteien haben es hier schwer, da es keine Grundmandatsklausel gibt, die lokale Wahlsiege in Landesmandate übersetzen könnte.
Sachsen-Anhalt ist bekannt für die bundesweit erste „Kenia-Koalition“ (CDU, SPD, Grüne] und später die „Deutschland-Koalition“ (CDU, SPD, FDP]. Die Regierungsbildung ist oft ein mühsamer Prozess der Mitte-Parteien, um eine stabile Front gegen die starke AfD-Opposition zu bilden.