Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Sachsen-Anhalt (Institut Wahlkreisprognose, 28. Mai 2023)

16. Mai 2023 - 28. Mai 2023

732 Befragte

Nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: 6. September 2026

Die nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet in 174 Tagen statt.

Regierungsbündnis in Sachsen-Anhalt behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Institut Wahlkreisprognose würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,2% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Institut Wahlkreisprognose?

Laut der jüngsten Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt von Institut Wahlkreisprognose vom 28. Mai 2023 liegt CDU mit 37% vorn. Dahinter folgen AfD mit 26%, SPD mit 12%, Die Linke mit 10%, FDP mit 6% und Grüne mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 5% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Institut Wahlkreisprognose?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt bei 5%.

CDU + AfD
Rechts
69,9%
CDU + SPD
Mitte-rechts
54,2%
CDU + Die Linke
Mitte-rechts
51,8%
CDU + FDP
Mitte-rechts
47,0%

Parlamentszusammensetzung laut Institut Wahlkreisprognose

Nach den aktuellen Daten von Institut Wahlkreisprognose würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen: CDU mit 34 Abgeordneten, AfD mit 24 Abgeordneten, SPD mit 11 Abgeordneten, Die Linke mit 9 Abgeordneten und FDP mit 5 Abgeordneten.

Das Landtagswahlsystem in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt entscheiden Erst- und Zweitstimme über mindestens 87 Sitze. Das System folgt dem klassischen personalisierten Verhältniswahlrecht. Es ist darauf ausgelegt, eine stabile parlamentarische Mehrheit zu ermöglichen, während die regionale Verankerung durch 41 Wahlkreisabgeordnete gesichert wird.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde gilt ohne Wenn und Aber. Dies sorgt für ein klares Parteienspektrum in Magdeburg. Kleine Parteien haben es hier schwer, da es keine Grundmandatsklausel gibt, die lokale Wahlsiege in Landesmandate übersetzen könnte.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Sachsen-Anhalt ist bekannt für die bundesweit erste „Kenia-Koalition“ (CDU, SPD, Grüne] und später die „Deutschland-Koalition“ (CDU, SPD, FDP]. Die Regierungsbildung ist oft ein mühsamer Prozess der Mitte-Parteien, um eine stabile Front gegen die starke AfD-Opposition zu bilden.

Quellen der Daten und Infos

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