Forsa
RTL / n-tv
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1012 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Sachsen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 45,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Sachsen von Forsa führt CDU mit 33%. Es folgen AfD mit 31%, BSW mit 12%, SPD mit 7%, Grüne mit 6% und Die Linke mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 8% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
In 23% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Freie Wähler höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 24% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 28% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von SPD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Sachsen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Sachsen einziehen: CDU mit 45 Abgeordneten, AfD mit 42 Abgeordneten, BSW mit 16 Abgeordneten, SPD mit 9 Abgeordneten und Grüne mit 8 Abgeordneten.
Der Freistaat Sachsen wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Bei 60 Wahlkreisen und mindestens 120 Sitzen ist das System darauf ausgelegt, regionale Persönlichkeiten direkt ins Parlament zu bringen. Die Zweitstimme korrigiert dabei das Gesamtergebnis auf das proportionale Verhältnis.
In Sachsen gilt die Fünf-Prozent-Hürde, aber mit der „Alternative-Klausel“: Wer zwei Direktmandate gewinnt, zieht auch mit weniger als 5% in den Landtag ein. Dies rettete 2024 die politische Vielfalt im Landtag und ist ein wesentliches Merkmal des sächsischen Minderheitenschutzes.
Die Regierungsbildung in Sachsen ist aufgrund der starken politischen Ränder extrem komplex. Bündnisse wie die „Kenia-Koalition“ oder neue Formationen unter Einbeziehung des BSW sind notwendig, um eine stabile Regierung gegen die AfD zu bilden. Dies erfordert maximale Kompromissbereitschaft im Dresdner Landtag.