Forschungsgruppe Wahlen
ZDF-Politbarometer
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ZDF-Politbarometer
1657 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Sachsen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Forschungsgruppe Wahlen würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 42,5% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Sachsen von Forschungsgruppe Wahlen vom 29. August 2019 erzielt CDU 32%. Dahinter folgen AfD mit 24,5%, Die Linke mit 14%, Grüne mit 11%, SPD mit 8,5% und FDP mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 5% der Stimmen.
Forschungsgruppe Wahlen erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forschungsgruppe Wahlen zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 33% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Freie Wähler höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 36% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 25% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von FDP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Sachsen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forschungsgruppe Wahlen würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Sachsen einziehen: CDU mit 40 Abgeordneten, AfD mit 31 Abgeordneten, Die Linke mit 18 Abgeordneten, Grüne mit 14 Abgeordneten, SPD mit 11 Abgeordneten und FDP mit 6 Abgeordneten.
Der Freistaat Sachsen wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Bei 60 Wahlkreisen und mindestens 120 Sitzen ist das System darauf ausgelegt, regionale Persönlichkeiten direkt ins Parlament zu bringen. Die Zweitstimme korrigiert dabei das Gesamtergebnis auf das proportionale Verhältnis.
In Sachsen gilt die Fünf-Prozent-Hürde, aber mit der „Alternative-Klausel“: Wer zwei Direktmandate gewinnt, zieht auch mit weniger als 5% in den Landtag ein. Dies rettete 2024 die politische Vielfalt im Landtag und ist ein wesentliches Merkmal des sächsischen Minderheitenschutzes.
Die Regierungsbildung in Sachsen ist aufgrund der starken politischen Ränder extrem komplex. Bündnisse wie die „Kenia-Koalition“ oder neue Formationen unter Einbeziehung des BSW sind notwendig, um eine stabile Regierung gegen die AfD zu bilden. Dies erfordert maximale Kompromissbereitschaft im Dresdner Landtag.