Infratest dimap
MDR
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1178 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Sachsen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 45,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Sachsen von Infratest dimap vom 22. Februar 2022 erzielt CDU 27%. Dahinter folgen AfD mit 24%, SPD mit 13%, Die Linke mit 10%, Grüne mit 8%, FDP mit 7% und Freie Wähler mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 8% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 85 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.
In 29% der Umfragen bewertet Infratest dimap die Werte von Freie Wähler höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Sachsen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Sachsen einziehen: CDU mit 36 Abgeordneten, AfD mit 32 Abgeordneten, SPD mit 18 Abgeordneten, Die Linke mit 13 Abgeordneten, Grüne mit 11 Abgeordneten und FDP mit 10 Abgeordneten.
Der Freistaat Sachsen wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Bei 60 Wahlkreisen und mindestens 120 Sitzen ist das System darauf ausgelegt, regionale Persönlichkeiten direkt ins Parlament zu bringen. Die Zweitstimme korrigiert dabei das Gesamtergebnis auf das proportionale Verhältnis.
In Sachsen gilt die Fünf-Prozent-Hürde, aber mit der „Alternative-Klausel“: Wer zwei Direktmandate gewinnt, zieht auch mit weniger als 5% in den Landtag ein. Dies rettete 2024 die politische Vielfalt im Landtag und ist ein wesentliches Merkmal des sächsischen Minderheitenschutzes.
Die Regierungsbildung in Sachsen ist aufgrund der starken politischen Ränder extrem komplex. Bündnisse wie die „Kenia-Koalition“ oder neue Formationen unter Einbeziehung des BSW sind notwendig, um eine stabile Regierung gegen die AfD zu bilden. Dies erfordert maximale Kompromissbereitschaft im Dresdner Landtag.