Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Sachsen (Infratest dimap, 22. Februar 2022)

17. Februar 2022 - 22. Februar 2022

1178 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Sachsen: 2029

Die nächste Parlamentswahl in Sachsen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.

Aktuelle Regierung in Sachsen ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 45,0% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Infratest dimap?

In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Sachsen von Infratest dimap vom 22. Februar 2022 erzielt CDU 27%. Dahinter folgen AfD mit 24%, SPD mit 13%, Die Linke mit 10%, Grüne mit 8%, FDP mit 7% und Freie Wähler mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 8% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Infratest dimap?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Sachsen liegt bei 5%.

CDU + AfD
Rechts
56,7%
CDU + SPD + Grüne
Mitte
54,2%
CDU + SPD + FDP
Mitte
53,3%
CDU + Grüne + FDP
Mitte
47,5%
CDU + SPD
Mitte-rechts
45,0%

Parlamentszusammensetzung laut Infratest dimap

Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Sachsen einziehen: CDU mit 36 Abgeordneten, AfD mit 32 Abgeordneten, SPD mit 18 Abgeordneten, Die Linke mit 13 Abgeordneten, Grüne mit 11 Abgeordneten und FDP mit 10 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Sachsen

Der Freistaat Sachsen wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Bei 60 Wahlkreisen und mindestens 120 Sitzen ist das System darauf ausgelegt, regionale Persönlichkeiten direkt ins Parlament zu bringen. Die Zweitstimme korrigiert dabei das Gesamtergebnis auf das proportionale Verhältnis.

Sperrklausel und Hürden

In Sachsen gilt die Fünf-Prozent-Hürde, aber mit der „Alternative-Klausel“: Wer zwei Direktmandate gewinnt, zieht auch mit weniger als 5% in den Landtag ein. Dies rettete 2024 die politische Vielfalt im Landtag und ist ein wesentliches Merkmal des sächsischen Minderheitenschutzes.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Sachsen ist aufgrund der starken politischen Ränder extrem komplex. Bündnisse wie die „Kenia-Koalition“ oder neue Formationen unter Einbeziehung des BSW sind notwendig, um eine stabile Regierung gegen die AfD zu bilden. Dies erfordert maximale Kompromissbereitschaft im Dresdner Landtag.

Quellen der Daten und Infos

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