Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Sachsen (INSA, 22. August 2023)

11. August 2023 - 22. August 2023

1500 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Sachsen: 2029

Die nächste Parlamentswahl in Sachsen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.

Aktuelle Regierung in Sachsen ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 39,2% der Parlamentssitze erhalten.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von INSA?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Sachsen liegt bei 5%.

AfD + CDU
Rechts
70,0%
CDU + Die Linke + SPD + Grüne
Mitte
55,8%
CDU + SPD + Grüne + FDP
Mitte
51,7%
AfD + Die Linke
Rechts
48,3%
CDU + SPD + Grüne
Mitte
45,8%
CDU + SPD + FDP
Mitte-rechts
45,0%
AfD + FDP
Rechts
44,2%
CDU + Grüne + FDP
Mitte
44,2%

Parlamentszusammensetzung laut INSA

Nach den aktuellen Daten von :institute würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Sachsen einziehen: AfD mit 46 Abgeordneten, CDU mit 38 Abgeordneten, Die Linke mit 12 Abgeordneten, SPD mit 9 Abgeordneten, Grüne mit 8 Abgeordneten und FDP mit 7 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Sachsen

Der Freistaat Sachsen wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Bei 60 Wahlkreisen und mindestens 120 Sitzen ist das System darauf ausgelegt, regionale Persönlichkeiten direkt ins Parlament zu bringen. Die Zweitstimme korrigiert dabei das Gesamtergebnis auf das proportionale Verhältnis.

Sperrklausel und Hürden

In Sachsen gilt die Fünf-Prozent-Hürde, aber mit der „Alternative-Klausel“: Wer zwei Direktmandate gewinnt, zieht auch mit weniger als 5% in den Landtag ein. Dies rettete 2024 die politische Vielfalt im Landtag und ist ein wesentliches Merkmal des sächsischen Minderheitenschutzes.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Sachsen ist aufgrund der starken politischen Ränder extrem komplex. Bündnisse wie die „Kenia-Koalition“ oder neue Formationen unter Einbeziehung des BSW sind notwendig, um eine stabile Regierung gegen die AfD zu bilden. Dies erfordert maximale Kompromissbereitschaft im Dresdner Landtag.

Quellen der Daten und Infos

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