Lazarsfeld Gesellschaft
ÖSTERREICH
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ÖSTERREICH
800 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Salzburg findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Lazarsfeld Gesellschaft würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 36,1% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Salzburg von Lazarsfeld Gesellschaft vom 11. April 2023 führt ÖVP mit 31%. Dahinter liegen FPÖ mit 28%, SPÖ mit 21%, GRÜNE mit 7%, NEOS mit 6% und KPÖ mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 2% der Stimmen.
Lazarsfeld Gesellschaft erreicht im PolitPro Score 80 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Lazarsfeld Gesellschaft zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,9 Prozentpunkte ab.
In 22% der Umfragen bewertet Lazarsfeld Gesellschaft die Werte von FPÖ höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Lazarsfeld Gesellschaft die Werte von NEOS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Lazarsfeld Gesellschaft die Werte von ÖVP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Salzburg liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Lazarsfeld Gesellschaft würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Salzburger Landtag einziehen: ÖVP mit 12 Abgeordneten, FPÖ mit 11 Abgeordneten, SPÖ mit 8 Abgeordneten, GRÜNE mit 2 Abgeordneten, NEOS mit 2 Abgeordneten und KPÖ mit 1 Abgeordneten.
In Salzburg werden 36 Abgeordnete nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Das Land ist in sechs Bezirke unterteilt, wobei jeder Bezirk entsprechend seiner Einwohnerzahl eine feste Anzahl an Mandaten garantiert bekommt (z.B. Stadt Salzburg 9, Lungau 2]. Dies sichert eine faire Repräsentation der Gebirgsgaue gegenüber dem Zentralraum.
Salzburg verlangt eine 5%-Hürde für den Einzug in den Landtag. Diese vergleichsweise hohe Hürde sorgt dafür, dass das Parteienspektrum kompakt bleibt. Ein Grundmandat in einem Bezirk kann jedoch auch hier als "Türöffner" fungieren, falls die 5% landesweit verfehlt werden.
Salzburg setzt auf freie Koalitionen. Nach der Wahl finden Sondierungsgespräche statt, um eine Mehrheit von mindestens 19 Sitzen zu finden. In Salzburg wurde erstmals die "Dirndl-Koalition" (ÖVP, Grüne, NEOS] auf Landesebene erprobt, was die Experimentierfreudigkeit der Salzburger Politik bei der Mehrheitsfindung zeigt.