Forschungsgruppe Wahlen
ZDF-Politbarometer
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ZDF-Politbarometer
1704 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Schleswig-Holstein findet in 249 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Forschungsgruppe Wahlen würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,9% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Schleswig-Holstein von Forschungsgruppe Wahlen führt CDU mit 38%. Es folgen Grüne mit 18%, SPD mit 18%, FDP mit 8%, AfD mit 6% und Südschleswigscher Wählerverband mit 6%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.
Forschungsgruppe Wahlen erreicht im PolitPro Score 85 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forschungsgruppe Wahlen zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 60% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 40% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von FDP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Forschungsgruppe Wahlen würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Schleswig-Holstein einziehen: CDU mit 29 Abgeordneten, Grüne mit 13 Abgeordneten, SPD mit 13 Abgeordneten, FDP mit 6 Abgeordneten, AfD mit 4 Abgeordneten und Südschleswigscher Wählerverband mit 4 Abgeordneten.
Der Landtag im Norden wird mit Erst- und Zweitstimme gewählt (mindestens 69 Sitze]. Das System nutzt das Sainte-Laguë-Verfahren und zeichnet sich durch eine hohe Transparenz aus. Schleswig-Holstein gilt politisch als sehr modern und hat oft innovative Koalitionsmodelle hervorgebracht.
Die Fünf-Prozent-Hürde gilt allgemein – mit der berühmten Ausnahme für den SSW (Südschleswigscher Wählerverband]. Als Partei der dänischen Minderheit und der Friesen ist er von der Sperrklausel befreit. Dies sichert die politische Vielfalt und den Minderheitenschutz im „echten Norden“.
In Kiel werden Koalitionen oft geräuschlos und effizient gebildet. Ob Jamaika-Bündnisse oder schwarz-grüne Koalitionen – das Land zeigt eine hohe politische Flexibilität. Die Zusammenarbeit mit dem SSW als Partner oder Tolerierungspartei ist eine schleswig-holsteinische Besonderheit.