Aktuelle Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein (INSA, 28. April 2017)

26. April 2017 - 28. April 2017

1004 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Schleswig-Holstein: 18. April 2027

Die nächste Parlamentswahl in Schleswig-Holstein findet in 345 Tagen statt.

Mehrheit für die Landesregierung in Schleswig-Holstein aktuell unsicher

Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 49,3% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von INSA?

In der Sonntagsfrage für Schleswig-Holstein von INSA führt CDU mit 33%. Es folgen SPD mit 29%, Grüne mit 12%, FDP mit 10%, AfD mit 5%, Die Linke mit 5% und Südschleswigscher Wählerverband mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 2% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von INSA?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein liegt bei 5%.

Parlamentszusammensetzung laut INSA

Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Schleswig-Holstein einziehen: CDU mit 25 Abgeordneten, SPD mit 22 Abgeordneten, Grüne mit 9 Abgeordneten, FDP mit 7 Abgeordneten, AfD mit 3 Abgeordneten und Die Linke mit 3 Abgeordneten.

Das Wahlsystem für den Landtag in Schleswig-Holstein

Der Landtag im Norden wird mit Erst- und Zweitstimme gewählt (mindestens 69 Sitze]. Das System nutzt das Sainte-Laguë-Verfahren und zeichnet sich durch eine hohe Transparenz aus. Schleswig-Holstein gilt politisch als sehr modern und hat oft innovative Koalitionsmodelle hervorgebracht.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde gilt allgemein – mit der berühmten Ausnahme für den SSW (Südschleswigscher Wählerverband]. Als Partei der dänischen Minderheit und der Friesen ist er von der Sperrklausel befreit. Dies sichert die politische Vielfalt und den Minderheitenschutz im „echten Norden“.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

In Kiel werden Koalitionen oft geräuschlos und effizient gebildet. Ob Jamaika-Bündnisse oder schwarz-grüne Koalitionen – das Land zeigt eine hohe politische Flexibilität. Die Zusammenarbeit mit dem SSW als Partner oder Tolerierungspartei ist eine schleswig-holsteinische Besonderheit.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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