Institut Wahlkreisprognose
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Schleswig-Holstein findet in 252 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Institut Wahlkreisprognose würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 56,5% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Schleswig-Holstein von Institut Wahlkreisprognose führt CDU mit 32,5%. Es folgen Grüne mit 18%, AfD mit 15%, SPD mit 14%, Südschleswigscher Wählerverband mit 9%, FDP mit 5% und Die Linke mit 1,5%. Sonstige Parteien erreichen 5% der Stimmen.
Institut Wahlkreisprognose erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Institut Wahlkreisprognose zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Institut Wahlkreisprognose würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Schleswig-Holstein einziehen: CDU mit 25 Abgeordneten, Grüne mit 14 Abgeordneten, AfD mit 11 Abgeordneten, SPD mit 10 Abgeordneten, Südschleswigscher Wählerverband mit 6 Abgeordneten und FDP mit 3 Abgeordneten.
Der Landtag im Norden wird mit Erst- und Zweitstimme gewählt (mindestens 69 Sitze]. Das System nutzt das Sainte-Laguë-Verfahren und zeichnet sich durch eine hohe Transparenz aus. Schleswig-Holstein gilt politisch als sehr modern und hat oft innovative Koalitionsmodelle hervorgebracht.
Die Fünf-Prozent-Hürde gilt allgemein – mit der berühmten Ausnahme für den SSW (Südschleswigscher Wählerverband]. Als Partei der dänischen Minderheit und der Friesen ist er von der Sperrklausel befreit. Dies sichert die politische Vielfalt und den Minderheitenschutz im „echten Norden“.
In Kiel werden Koalitionen oft geräuschlos und effizient gebildet. Ob Jamaika-Bündnisse oder schwarz-grüne Koalitionen – das Land zeigt eine hohe politische Flexibilität. Die Zusammenarbeit mit dem SSW als Partner oder Tolerierungspartei ist eine schleswig-holsteinische Besonderheit.