Indikator Opinion
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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2315 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Schweden findet in 209 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Indikator Opinion würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 41,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Schweden von Indikator Opinion vom 25. Oktober 2023 führt Socialdemokraterna mit 37,9%. Es folgen Sverigedemokraterna mit 22%, Moderaterna mit 16,1%, Vänsterpartiet mit 8,1%, Miljöpartiet mit 4,8%, Centerpartiet mit 4,1%, Kristdemokraterna mit 2,9% und Liberalerna mit 2,3%. Sonstige Parteien erreichen 1,8% der Stimmen.
Indikator Opinion erreicht im PolitPro Score 75 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Indikator Opinion zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.
In 26% der Umfragen bewertet Indikator Opinion die Werte von Socialdemokraterna höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Schweden liegt bei 4%.
Nach den aktuellen Daten von Indikator Opinion würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den schwedischen Reichstag einziehen: Socialdemokraterna mit 143 Abgeordneten, Sverigedemokraterna mit 83 Abgeordneten, Moderaterna mit 60 Abgeordneten, Vänsterpartiet mit 30 Abgeordneten, Miljöpartiet mit 18 Abgeordneten und Centerpartiet mit 15 Abgeordneten.
Das schwedische Parlament, der Riksdag, besteht aus 349 Abgeordneten, die alle vier Jahre gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, bei dem 310 Sitze als feste Mandate in 29 Wahlkreisen vergeben werden. Um sicherzustellen, dass die Sitzverteilung im Parlament dem landesweiten Stimmenanteil der Parteien so genau wie möglich entspricht, werden die restlichen 39 Sitze als Ausgleichsmandate (utjämningsmandat] verteilt. Dieses System garantiert eine hohe Proportionalität und stellt sicher, dass fast jede Stimme einen direkten Einfluss auf die Zusammensetzung des Riksdag hat.
Für den Einzug in den schwedischen Riksdag gilt eine landesweite Sperrklausel von 4%. Parteien müssen diese Hürde überspringen, um an der Verteilung der Mandate teilzunehmen. Es gibt jedoch eine wichtige Ausnahme: Wenn eine Partei in einem einzelnen Wahlkreis mindestens 12% der Stimmen erreicht, kann sie dort ein Direktmandat gewinnen, selbst wenn sie landesweit unter 4% bleibt. In der politischen Praxis ist die 4-Prozent-Hürde oft entscheidend für die Regierungsbildung, da das Scheitern kleinerer Partner das gesamte Machtgefüge zwischen dem linken und dem bürgerlichen Block verschieben kann.
Schweden wendet das Prinzip des „negativen Parlamentarismus“ an. Ein Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten (Statsminister] ist gewählt, solange keine absolute Mehrheit der Abgeordneten (mindestens 175] gegen ihn stimmt. Eine aktive Ja-Stimmen-Mehrheit ist also nicht zwingend erforderlich. Dies führt in Schweden häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen, die sich auf informelle Abkommen oder Unterstützungsparteien im Parlament stützen. Die Regierungsbildung erfordert daher oft intensives Verhandlungsgeschick, um sicherzustellen, dass eine Regierung bei wichtigen Abstimmungen wie dem Haushalt nicht blockiert wird.