Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Schweiz (YouGov, 17. November 2025)

31. Oktober 2025 - 17. November 2025

3304 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Schweiz: 2027

Die nächste Parlamentswahl in Schweiz findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.

Die Konkordanzparteien in Schweiz behalten stabile Mehrheit im Parlament

Basierend auf der Projektion von YouGov würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 83,0% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von YouGov?

In der Sonntagsfrage für Schweiz von YouGov führt SVP/UDC mit 28%. Es folgen SP/PS mit 18%, DM/LC mit 15%, FDP/PLR mit 14%, G/LV mit 8% und GLP/PVL mit 8%. Sonstige Parteien erreichen 9% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von YouGov?

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PolitPro Score

YouGov erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.

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Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von YouGov zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Keine Sperrklausel

Bei den Eidgenössischen Wahlen in der Schweiz gibt es keine allgemeine Sperrklausel.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • SVP
    ??%
  • SP
    ??%
  • DM
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • SVP
    ??%
  • SP
    ??%
  • DM
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Parlamentszusammensetzung laut YouGov

Nach den aktuellen Daten von YouGov würden voraussichtlich 6 Parteien ins Parlament von Schweiz einziehen: SVP/UDC mit 62 Abgeordneten, SP/PS mit 40 Abgeordneten, DM/LC mit 33 Abgeordneten, FDP/PLR mit 31 Abgeordneten, G/LV mit 17 Abgeordneten und GLP/PVL mit 17 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in der Schweiz

Das Schweizer Parlament, die Bundesversammlung, besteht aus zwei Kammern: dem Nationalrat (200 Sitze] und dem Ständerat (46 Sitze]. Während der Nationalrat nach dem Proporzsystem (Verhältniswahl] in den Kantonen gewählt wird, erfolgt die Wahl des Ständerats meist im Majorzsystem (Mehrheitswahl]. Eine Besonderheit ist das Panaschieren und Kumulieren: Wähler können Kandidaten verschiedener Listen mischen oder einzelne Personen doppelt aufführen. Dies gibt den Bürgern eine enorme Kontrolle über die personelle Zusammensetzung jenseits starrer Parteigrenzen.

Sperrklausel und Hürden

In der Schweiz gibt es auf Bundesebene keine explizite Prozent-Sperrklausel wie etwa die 5%-Hürde in Deutschland. Die Hürde für den Einzug in den Nationalrat ergibt sich stattdessen implizit aus der Anzahl der im jeweiligen Kanton zu vergebenden Sitze (faktisches Quorum]. In kleinen Kantonen mit nur wenigen Sitzen ist dadurch ein sehr hoher Stimmenanteil nötig, um ein Mandat zu erringen, während in großen Kantonen wie Zürich bereits ein kleiner Prozentsatz für einen Sitz ausreichen kann.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in der Schweiz folgt nicht dem klassischen Muster von Koalition und Opposition. Der Bundesrat (die Exekutive] besteht aus sieben gleichberechtigten Mitgliedern, die von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt werden. Seit Jahrzehnten wird die Zusammensetzung nach der „Zauberformel“ bestimmt, die die stärksten Parteien des Landes proportional in die Regierung einbindet. Dieses Konkordanzsystem zielt darauf ab, politische Lösungen durch breiten Konsens zu finden, statt durch wechselnde Mehrheitskoalitionen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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