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Das Fundament der Allianz ruhte auf klassischen Werten der europäischen Sozialdemokratie: soziale Gerechtigkeit, Solidarität und der Schutz der Arbeitnehmer. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks versuchte das Bündnis, ein modernes, demokratisches Linksverständnis zu prägen. Es grenzte sich einerseits vom autoritären Staatssozialismus der Vergangenheit ab, lehnte andererseits aber auch einen radikalen, ungebremsten Marktliberalismus ab. Der Staat wurde dabei als starker Akteur verstanden, der die soziale Balance sichern und den Übergang zur Marktwirtschaft abfedern muss.
Die Agenda konzentrierte sich auf die soziale Absicherung der Bevölkerung während der wirtschaftlichen Transformationsphase. Das Bündnis forderte den Erhalt des Wohlfahrtsstaates, den Schutz von Rentnern und Geringverdienern sowie Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Die primäre Zielgruppe umfasste die traditionelle Arbeiterschaft, Angestellte und Menschen, die von den wirtschaftlichen Umbrüchen der Post-Sowjet-Ära verunsichert waren. Zudem setzte sich die Allianz entschieden für die Westintegration der Slowakei und den Beitritt zu EU und NATO ein.
Im politischen System der Slowakei agierte das Bündnis als staatstragende, reformorientierte Kraft der Mitte-Links-Opposition. Strategisch scheiterte das Projekt jedoch an der internen Zersplitterung und der Unfähigkeit, die tiefen Gräben innerhalb der slowakischen Linken dauerhaft zu schließen. Trotz der Verteidigung demokratischer Institutionen und des Rechtsstaates verlor die Allianz rasch an Boden an populistischere linke Kräfte, die das politische Vakuum effektiver besetzten und das Bündnis schließlich in die Marginalität drängten.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”