AKO
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in der Slowakei findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von AKO würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 28,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für die Slowakei von AKO führt SMER mit 19,6%. Es folgen PS–SPOLU mit 15,5%, ĽSNS mit 10,9%, SaS mit 9%, ZĽ mit 8,8%, Sme Rodina mit 7,5%, OĽaNO mit 7,3%, SNS mit 7,1%, KDH mit 6,3%, Modrí, Most–Híd mit 3,9% und SMK–MKP mit 3,5%. Sonstige Parteien erreichen 0,6% der Stimmen.
AKO erreicht im PolitPro Score 77 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von AKO zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,7 Prozentpunkte ab.
In 30% der Umfragen bewertet AKO die Werte von HLAS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet AKO die Werte von SaS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 36% der Umfragen bewertet AKO die Werte von Republika niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Nationalratswahl in Slowakei liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von AKO würden voraussichtlich 9 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Nationalrat der Slowakei einziehen: SMER mit 32 Abgeordneten, PS–SPOLU mit 26 Abgeordneten, ĽSNS mit 18 Abgeordneten, SaS mit 15 Abgeordneten, ZĽ mit 14 Abgeordneten, Sme Rodina mit 12 Abgeordneten, OĽaNO mit 12 Abgeordneten, SNS mit 11 Abgeordneten und KDH mit 10 Abgeordneten.
Der Nationalrat der Slowakischen Republik (Národná rada] besteht aus 150 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein reines Verhältniswahlrecht mit offenen Listen, wobei das gesamte Staatsgebiet einen einzigen Wahlkreis bildet. Wähler geben ihre Stimme für eine Parteiliste ab, können aber durch bis zu vier Vorzugsstimmen (Präferenzstimmen] Einfluss auf die Reihenfolge der Kandidaten nehmen. Erreicht ein Kandidat eine bestimmte Anzahl an Vorzugsstimmen, rückt er in der Liste nach oben, was den Wählern eine direkte personelle Mitgestaltung ermöglicht.
Um in den Nationalrat einzuziehen, gelten in der Slowakei unterschiedliche Sperrklauseln. Einzelne Parteien müssen landesweit mindestens 5% der Stimmen erreichen. Für Koalitionen aus zwei oder drei Parteien liegt die Hürde bei 7%, und für Bündnisse aus vier oder mehr Parteien bei 10%. Diese Regelung soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments durch kleine Ad-hoc-Bündnisse verhindern. Stimmen für Parteien, die diese Hürden nicht überspringen, verfallen bei der Mandatsverteilung, was die Bildung stabiler parlamentarischer Fraktionen begünstigt.
Da das Wahlsystem meist dazu führt, dass keine Partei die absolute Mehrheit der 150 Sitze erreicht, sind Koalitionsregierungen in der Slowakei die Regel. Nach der Wahl beauftragt der Präsident der Republik meist den Führer der stärksten Partei mit der Regierungsbildung. Die neue Regierung muss innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Ernennung dem Nationalrat ihr Programm vorlegen und ein Vertrauensvotum gewinnen. Die politische Landschaft ist oft durch dynamische Bündnisse geprägt, wobei die Verhandlungen meist intensive Kompromisse in der Wirtschafts- und Sozialpolitik erfordern.