AKO
TV JOJ
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in der Slowakei findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von AKO würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 40,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für die Slowakei von AKO führt HLAS mit 19%. Es folgen SaS mit 13,9%, SMER mit 13,7%, OĽaNO mit 9%, PS mit 8,6%, Sme Rodina mit 6,5%, KDH mit 6%, Republika mit 5,9%, Aliancia za Slovensko mit 3,7%, SNS mit 3,6%, ĽSNS mit 3,4%, ZĽ mit 2,4% und DV mit 2,2%. Sonstige Parteien erreichen 2,1% der Stimmen.
AKO erreicht im PolitPro Score 77 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von AKO zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,7 Prozentpunkte ab.
In 28% der Umfragen bewertet AKO die Werte von HLAS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet AKO die Werte von SaS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 40% der Umfragen bewertet AKO die Werte von Republika niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Nationalratswahl in Slowakei liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von AKO würden voraussichtlich 8 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Nationalrat der Slowakei einziehen: HLAS mit 35 Abgeordneten, SaS mit 25 Abgeordneten, SMER mit 25 Abgeordneten, OĽaNO mit 16 Abgeordneten, PS mit 16 Abgeordneten, Sme Rodina mit 12 Abgeordneten, KDH mit 11 Abgeordneten und Republika mit 10 Abgeordneten.
Der Nationalrat der Slowakischen Republik (Národná rada] besteht aus 150 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein reines Verhältniswahlrecht mit offenen Listen, wobei das gesamte Staatsgebiet einen einzigen Wahlkreis bildet. Wähler geben ihre Stimme für eine Parteiliste ab, können aber durch bis zu vier Vorzugsstimmen (Präferenzstimmen] Einfluss auf die Reihenfolge der Kandidaten nehmen. Erreicht ein Kandidat eine bestimmte Anzahl an Vorzugsstimmen, rückt er in der Liste nach oben, was den Wählern eine direkte personelle Mitgestaltung ermöglicht.
Um in den Nationalrat einzuziehen, gelten in der Slowakei unterschiedliche Sperrklauseln. Einzelne Parteien müssen landesweit mindestens 5% der Stimmen erreichen. Für Koalitionen aus zwei oder drei Parteien liegt die Hürde bei 7%, und für Bündnisse aus vier oder mehr Parteien bei 10%. Diese Regelung soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments durch kleine Ad-hoc-Bündnisse verhindern. Stimmen für Parteien, die diese Hürden nicht überspringen, verfallen bei der Mandatsverteilung, was die Bildung stabiler parlamentarischer Fraktionen begünstigt.
Da das Wahlsystem meist dazu führt, dass keine Partei die absolute Mehrheit der 150 Sitze erreicht, sind Koalitionsregierungen in der Slowakei die Regel. Nach der Wahl beauftragt der Präsident der Republik meist den Führer der stärksten Partei mit der Regierungsbildung. Die neue Regierung muss innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Ernennung dem Nationalrat ihr Programm vorlegen und ein Vertrauensvotum gewinnen. Die politische Landschaft ist oft durch dynamische Bündnisse geprägt, wobei die Verhandlungen meist intensive Kompromisse in der Wirtschafts- und Sozialpolitik erfordern.