MVK
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in der Slowakei findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von MVK würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 34,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für die Slowakei von MVK führt SMER mit 20,7%. Es folgen PS–SPOLU mit 13,3%, KDH mit 9,4%, SNS mit 8,5%, ĽSNS mit 8,1%, ZĽ mit 7,9%, OĽaNO mit 6,9%, SaS mit 5,5%, Sme Rodina mit 5,5%, Modrí, Most–Híd mit 3,8% und SMK–MKP mit 3,4%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.
MVK erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von MVK zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Nationalratswahl in Slowakei liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von MVK würden voraussichtlich 9 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Nationalrat der Slowakei einziehen: SMER mit 37 Abgeordneten, PS–SPOLU mit 23 Abgeordneten, KDH mit 17 Abgeordneten, SNS mit 15 Abgeordneten, ĽSNS mit 14 Abgeordneten, ZĽ mit 14 Abgeordneten, OĽaNO mit 12 Abgeordneten, SaS mit 9 Abgeordneten und Sme Rodina mit 9 Abgeordneten.
Der Nationalrat der Slowakischen Republik (Národná rada] besteht aus 150 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein reines Verhältniswahlrecht mit offenen Listen, wobei das gesamte Staatsgebiet einen einzigen Wahlkreis bildet. Wähler geben ihre Stimme für eine Parteiliste ab, können aber durch bis zu vier Vorzugsstimmen (Präferenzstimmen] Einfluss auf die Reihenfolge der Kandidaten nehmen. Erreicht ein Kandidat eine bestimmte Anzahl an Vorzugsstimmen, rückt er in der Liste nach oben, was den Wählern eine direkte personelle Mitgestaltung ermöglicht.
Um in den Nationalrat einzuziehen, gelten in der Slowakei unterschiedliche Sperrklauseln. Einzelne Parteien müssen landesweit mindestens 5% der Stimmen erreichen. Für Koalitionen aus zwei oder drei Parteien liegt die Hürde bei 7%, und für Bündnisse aus vier oder mehr Parteien bei 10%. Diese Regelung soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments durch kleine Ad-hoc-Bündnisse verhindern. Stimmen für Parteien, die diese Hürden nicht überspringen, verfallen bei der Mandatsverteilung, was die Bildung stabiler parlamentarischer Fraktionen begünstigt.
Da das Wahlsystem meist dazu führt, dass keine Partei die absolute Mehrheit der 150 Sitze erreicht, sind Koalitionsregierungen in der Slowakei die Regel. Nach der Wahl beauftragt der Präsident der Republik meist den Führer der stärksten Partei mit der Regierungsbildung. Die neue Regierung muss innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Ernennung dem Nationalrat ihr Programm vorlegen und ein Vertrauensvotum gewinnen. Die politische Landschaft ist oft durch dynamische Bündnisse geprägt, wobei die Verhandlungen meist intensive Kompromisse in der Wirtschafts- und Sozialpolitik erfordern.