NMS
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1007 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in der Slowakei findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von NMS würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 36,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für die Slowakei von NMS führt PS mit 22,8%. Es folgen SMER mit 20,6%, HLAS mit 8,9%, Republika mit 8,8%, S mit 7,7%, KDH mit 6,4%, SaS mit 6,1%, Demokrati mit 4,8%, Magyar Aliancia mit 4%, Sme Rodina mit 3,5%, SNS mit 2,3%, ZĽ mit 1,5%, ĽSNS mit 1,3%, Kresťanská únia mit 0,8% und NK mit 0,2%. Sonstige Parteien erreichen 0,3% der Stimmen.
NMS erreicht im PolitPro Score 69 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von NMS zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,9 Prozentpunkte ab.
In 31% der Umfragen bewertet NMS die Werte von PS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 48% der Umfragen bewertet NMS die Werte von Republika höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 62% der Umfragen bewertet NMS die Werte von HLAS niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 21% der Umfragen bewertet NMS die Werte von SMER niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Nationalratswahl in Slowakei liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von NMS würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Nationalrat der Slowakei einziehen: PS mit 43 Abgeordneten, SMER mit 38 Abgeordneten, HLAS mit 16 Abgeordneten, Republika mit 16 Abgeordneten, S mit 14 Abgeordneten, KDH mit 12 Abgeordneten und SaS mit 11 Abgeordneten.
Der Nationalrat der Slowakischen Republik (Národná rada] besteht aus 150 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein reines Verhältniswahlrecht mit offenen Listen, wobei das gesamte Staatsgebiet einen einzigen Wahlkreis bildet. Wähler geben ihre Stimme für eine Parteiliste ab, können aber durch bis zu vier Vorzugsstimmen (Präferenzstimmen] Einfluss auf die Reihenfolge der Kandidaten nehmen. Erreicht ein Kandidat eine bestimmte Anzahl an Vorzugsstimmen, rückt er in der Liste nach oben, was den Wählern eine direkte personelle Mitgestaltung ermöglicht.
Um in den Nationalrat einzuziehen, gelten in der Slowakei unterschiedliche Sperrklauseln. Einzelne Parteien müssen landesweit mindestens 5% der Stimmen erreichen. Für Koalitionen aus zwei oder drei Parteien liegt die Hürde bei 7%, und für Bündnisse aus vier oder mehr Parteien bei 10%. Diese Regelung soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments durch kleine Ad-hoc-Bündnisse verhindern. Stimmen für Parteien, die diese Hürden nicht überspringen, verfallen bei der Mandatsverteilung, was die Bildung stabiler parlamentarischer Fraktionen begünstigt.
Da das Wahlsystem meist dazu führt, dass keine Partei die absolute Mehrheit der 150 Sitze erreicht, sind Koalitionsregierungen in der Slowakei die Regel. Nach der Wahl beauftragt der Präsident der Republik meist den Führer der stärksten Partei mit der Regierungsbildung. Die neue Regierung muss innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Ernennung dem Nationalrat ihr Programm vorlegen und ein Vertrauensvotum gewinnen. Die politische Landschaft ist oft durch dynamische Bündnisse geprägt, wobei die Verhandlungen meist intensive Kompromisse in der Wirtschafts- und Sozialpolitik erfordern.