Slovenska demokratska stranka
Slowenische Demokratische Partei
Slowenische Demokratische Partei
Rechts
Fraktion im EU Parlament
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Das Weltbild der SDS wurzelt in einem ausgeprägten Antikommunismus und dem Ideal einer starken, unabhängigen Nation. Die Partei versteht den Staat als Schutzraum für slowenische Identität und Tradition. Ihr Menschenbild ist konservativ geprägt, wobei sie staatliche Institutionen oft als „tiefen Staat“ delegitimiert, den es im Sinne des Volkes zu reformieren gilt. Freiheit wird hier primär als nationale Selbstbestimmung und Schutz vor äußeren oder ideologischen Eingriffen definiert.
Die Agenda der SDS zielt auf eine strikte Migrationspolitik, Steuersenkungen und die Förderung der klassischen Kernfamilie ab. Sie spricht gezielt die ländliche Bevölkerung sowie konservative Wählerschichten an, die sich vom liberalen Establishment in Ljubljana nicht repräsentiert fühlen. Wirtschaftspolitisch setzt sie auf Deregulierung, während sie gesellschaftspolitisch einen harten Kurs gegen progressive Tendenzen und die Unabhängigkeit öffentlicher Medien fährt.
Im politischen System Sloweniens agiert die SDS als Polarisierungsmaschine. Sie nutzt eine aggressive Rhetorik gegen Justiz und Medien, um ihre Basis zu mobilisieren. Strategisch sucht sie die Nähe zu gleichgesinnten Kräften in Mitteleuropa, um ein Gegengewicht zu Brüssel zu bilden. Ihr Verhältnis zum Rechtsstaat ist spannungsgeladen: Während sie formale demokratische Prozesse nutzt, fordert sie eine weitreichende Kontrolle über staatliche Kontrollinstanzen ein.
Gesamtdauer: 12 Jahre • 9 Monate • 1 Tag
Gesamtdauer: 7 Jahre • 11 Monate • 3 Wochen • 5 Tage
Gesamtdauer: 4 Jahre • 9 Monate • 3 Tage
In 33% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”