Aktuelle Sonntagsfrage zur Parlamentswahl in Slowenien (Mediana, 29. Januar 2026)

26. Januar 2026 - 29. Januar 2026

725 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Slowenien: 2030

Die nächste Parlamentswahl in Slowenien findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Mehrheit für die Regierung in Slowenien aktuell unsicher

Basierend auf der Projektion von Mediana würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 51,1% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Mediana?

In der Sonntagsfrage für Slowenien, durchgeführt von Mediana, liegt SDS mit 28,5% in Führung. Es folgen: Svoboda mit 19,6%, SD mit 8,3%, Demokrati mit 7,8%, Levica/Vesna mit 7,8%, NSi/SLS/FOKUS mit 7,1%, Pirati mit 5,1%, Resnica mit 3,9%, Prerod mit 3,7%, SNS mit 2,6%, Glas upokojencev mit 1,3%, Zeleni Slovenije mit 1,3%, Socialisti mit 1,2% und Stranka generacij mit 0,4%.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Mediana?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Slowenien liegt bei 4%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • SDS
    ??%
  • GS
    ??%
  • SD
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • SDS
    ??%
  • GS
    ??%
  • SD
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • SD
    ??%
  • D.
    ??%
  • Lev/Ves
    ??%
  • Res
    ??%
  • PVP
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

SDS + Demokrati + NSi/SLS/FOKUS
Rechts
51,1%
Svoboda + SD + Demokrati + NSi/SLS/FOKUS
Links
51,1%
SDS + Demokrati + Pirati
Rechts
48,9%
SDS + Levica/Vesna + Pirati
Rechts
48,9%
Svoboda + SD + Demokrati + Pirati
Links
48,9%
Svoboda + SD + Levica/Vesna + Pirati
Links
48,9%
SDS + Demokrati
Rechts
43,3%
SDS + Levica/Vesna
Rechts
43,3%

Parlamentszusammensetzung laut Mediana

Nach den aktuellen Daten von Mediana würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den slowenischen Nationalrat einziehen: SDS mit 31 Abgeordneten, Svoboda mit 22 Abgeordneten, SD mit 9 Abgeordneten, Demokrati mit 8 Abgeordneten, Levica/Vesna mit 8 Abgeordneten, NSi/SLS/FOKUS mit 7 Abgeordneten und Pirati mit 5 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Slowenien

Die slowenische Staatsversammlung (Državni zbor] besteht aus 90 Abgeordneten, die für vier Jahre gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein zweistufiges Verhältniswahlrecht: 88 Sitze werden in acht Wahlkreisen vergeben, die jeweils in elf Wahlbezirke unterteilt sind. Wähler stimmen für einen Kandidaten in ihrem Bezirk, was gleichzeitig als Stimme für dessen Partei zählt. Die Sitzverteilung erfolgt zuerst auf Wahlkreisebene nach der Droop-Quote und anschließend auf nationaler Ebene nach dem D’Hondt-Verfahren, um die Proportionalität auszugleichen. Zwei Sitze sind fest für die italienische und ungarische Minderheit reserviert, die nach dem Borda-Wahlsystem (Rangfolge-Verfahren] gewählt werden.

Sperrklausel und Hürden

Für den Einzug in die Staatsversammlung gilt in Slowenien eine landesweite Sperrklausel von 4%. Parteien müssen diesen Anteil der landesweit abgegebenen Stimmen erreichen, um an der Verteilung der 88 Proportionalmandate teilzunehmen. Diese Hürde dient der Stabilität des oft fragmentierten Parteiensystems und verhindert, dass zu viele Kleinstparteien die Regierungsbildung erschweren. Die beiden Abgeordneten der nationalen Minderheiten sind von dieser Hürde befreit, da sie in eigenen, separaten Wahlgängen bestimmt werden.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Da das Wahlsystem meist zu einem Parlament mit vielen Parteien führt, sind Koalitionsregierungen in Slowenien unumgänglich. Nach der Wahl schlägt der Präsident der Republik der Staatsversammlung einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vor. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung und erfordert die absolute Mehrheit der Abgeordneten (46 von 90 Stimmen]. In der slowenischen Politik ist es üblich, dass neue, oft kurz vor der Wahl gegründete Parteien („New Faces“] sofort große Wahlerfolge erzielen und eine zentrale Rolle bei der Regierungsbildung spielen, was zu einer hohen Dynamik in der politischen Landschaft führt.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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