Mediana
Delo
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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Die nächste Parlamentswahl in Slowenien findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Mediana würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 42,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Slowenien, durchgeführt von Mediana, liegt SDS mit 27,7% in Führung. Es folgen: Svoboda mit 25,1%, Levica/Vesna mit 9,7%, NSi/SLS/FOKUS mit 8%, SD mit 6,9%, Demos mit 6,7%, Resnica mit 3,8%, Pirati mit 3,6%, SNS mit 2,3%, Prerod mit 1,9%, Glas upokojencev mit 1,6%, Socialisti mit 1,3%, Stranka Zaupanje mit 0,5%, AZAS mit 0,4% und Povežimo Slovenijo mit 0,3%. Sonstige Parteien erreichen 0,2% der Stimmen.
Mediana erreicht im PolitPro Score 74 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Mediana zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,7 Prozentpunkte ab.
In 25% der Umfragen bewertet Mediana die Werte von Levica/Vesna höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 26% der Umfragen bewertet Mediana die Werte von Svoboda höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 28% der Umfragen bewertet Mediana die Werte von Prerod niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 32% der Umfragen bewertet Mediana die Werte von SD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 39% der Umfragen bewertet Mediana die Werte von SDS niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 37% der Umfragen bewertet Mediana die Werte von Svoboda niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Slowenien liegt bei 4%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Mediana würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den slowenischen Nationalrat einziehen: SDS mit 30 Abgeordneten, Svoboda mit 28 Abgeordneten, Levica/Vesna mit 10 Abgeordneten, NSi/SLS/FOKUS mit 8 Abgeordneten, SD mit 7 Abgeordneten und Demos mit 7 Abgeordneten.
Die slowenische Staatsversammlung (Državni zbor] besteht aus 90 Abgeordneten, die für vier Jahre gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein zweistufiges Verhältniswahlrecht: 88 Sitze werden in acht Wahlkreisen vergeben, die jeweils in elf Wahlbezirke unterteilt sind. Wähler stimmen für einen Kandidaten in ihrem Bezirk, was gleichzeitig als Stimme für dessen Partei zählt. Die Sitzverteilung erfolgt zuerst auf Wahlkreisebene nach der Droop-Quote und anschließend auf nationaler Ebene nach dem D’Hondt-Verfahren, um die Proportionalität auszugleichen. Zwei Sitze sind fest für die italienische und ungarische Minderheit reserviert, die nach dem Borda-Wahlsystem (Rangfolge-Verfahren] gewählt werden.
Für den Einzug in die Staatsversammlung gilt in Slowenien eine landesweite Sperrklausel von 4%. Parteien müssen diesen Anteil der landesweit abgegebenen Stimmen erreichen, um an der Verteilung der 88 Proportionalmandate teilzunehmen. Diese Hürde dient der Stabilität des oft fragmentierten Parteiensystems und verhindert, dass zu viele Kleinstparteien die Regierungsbildung erschweren. Die beiden Abgeordneten der nationalen Minderheiten sind von dieser Hürde befreit, da sie in eigenen, separaten Wahlgängen bestimmt werden.
Da das Wahlsystem meist zu einem Parlament mit vielen Parteien führt, sind Koalitionsregierungen in Slowenien unumgänglich. Nach der Wahl schlägt der Präsident der Republik der Staatsversammlung einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vor. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung und erfordert die absolute Mehrheit der Abgeordneten (46 von 90 Stimmen]. In der slowenischen Politik ist es üblich, dass neue, oft kurz vor der Wahl gegründete Parteien („New Faces“] sofort große Wahlerfolge erzielen und eine zentrale Rolle bei der Regierungsbildung spielen, was zu einer hohen Dynamik in der politischen Landschaft führt.