Ninamedia
Dnevnik, Večer
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Dnevnik, Večer
700 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Slowenien findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Ninamedia würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 24,4% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Slowenien, durchgeführt von Ninamedia, liegt SDS mit 34,2% in Führung. Es folgen: LMŠ mit 21,8%, SD mit 13,5%, Levica mit 9,3%, NSi mit 9,2%, SNS mit 4,1%, DeSUS mit 3,8%, SLS mit 1,5%, PAB mit 1% und SMC mit 0,7%. Sonstige Parteien erreichen 0,9% der Stimmen.
Ninamedia erreicht im PolitPro Score 59 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Ninamedia zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,8 Prozentpunkte ab.
In 23% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von Demokrati höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 70% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von Levica/Vesna höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 58% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von SD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 48% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von SDS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 69% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von Svoboda höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 31% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von Demokrati niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 38% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von NSi/SLS/FOKUS niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 31% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von Resnica niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 21% der Umfragen bewertet Ninamedia die Werte von SDS niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Slowenien liegt bei 4%.
Nach den aktuellen Daten von Ninamedia würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den slowenischen Nationalrat einziehen: SDS mit 34 Abgeordneten, LMŠ mit 21 Abgeordneten, SD mit 13 Abgeordneten, Levica mit 9 Abgeordneten, NSi mit 9 Abgeordneten und SNS mit 4 Abgeordneten.
Die slowenische Staatsversammlung (Državni zbor] besteht aus 90 Abgeordneten, die für vier Jahre gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein zweistufiges Verhältniswahlrecht: 88 Sitze werden in acht Wahlkreisen vergeben, die jeweils in elf Wahlbezirke unterteilt sind. Wähler stimmen für einen Kandidaten in ihrem Bezirk, was gleichzeitig als Stimme für dessen Partei zählt. Die Sitzverteilung erfolgt zuerst auf Wahlkreisebene nach der Droop-Quote und anschließend auf nationaler Ebene nach dem D’Hondt-Verfahren, um die Proportionalität auszugleichen. Zwei Sitze sind fest für die italienische und ungarische Minderheit reserviert, die nach dem Borda-Wahlsystem (Rangfolge-Verfahren] gewählt werden.
Für den Einzug in die Staatsversammlung gilt in Slowenien eine landesweite Sperrklausel von 4%. Parteien müssen diesen Anteil der landesweit abgegebenen Stimmen erreichen, um an der Verteilung der 88 Proportionalmandate teilzunehmen. Diese Hürde dient der Stabilität des oft fragmentierten Parteiensystems und verhindert, dass zu viele Kleinstparteien die Regierungsbildung erschweren. Die beiden Abgeordneten der nationalen Minderheiten sind von dieser Hürde befreit, da sie in eigenen, separaten Wahlgängen bestimmt werden.
Da das Wahlsystem meist zu einem Parlament mit vielen Parteien führt, sind Koalitionsregierungen in Slowenien unumgänglich. Nach der Wahl schlägt der Präsident der Republik der Staatsversammlung einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vor. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung und erfordert die absolute Mehrheit der Abgeordneten (46 von 90 Stimmen]. In der slowenischen Politik ist es üblich, dass neue, oft kurz vor der Wahl gegründete Parteien („New Faces“] sofort große Wahlerfolge erzielen und eine zentrale Rolle bei der Regierungsbildung spielen, was zu einer hohen Dynamik in der politischen Landschaft führt.