Aktuelle Sonntagsfrage zur Parlamentswahl in Spanien (40dB, 31. März 2025)

28. März 2025 - 31. März 2025

2000 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Spanien: 2027

Die nächste Parlamentswahl in Spanien findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.

Aktuelle Regierung in Spanien ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von 40dB würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 44,9% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von 40dB?

In der Sonntagsfrage in Spanien führt laut 40dB Partido Popular mit 32,6%. Dahinter folgen PSOE mit 29,5%, Vox mit 14,1%, Sumar mit 5,1%, Podemos mit 3,3% und Se Acabó La Fiesta mit 2,7%. Sonstige Parteien erreichen 12,7% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von 40dB?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel für den Einzug ins spanische Parlament liegt bei 3%.

Partido Popular + PSOE
Mitte
73,7%
Partido Popular + Vox
Rechts
55,1%
PSOE + Sumar + Podemos
Links
44,9%

Parlamentszusammensetzung laut 40dB

Nach den aktuellen Daten von 40dB würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das spanische Parlament (Cortes Generales) einziehen: Partido Popular mit 135 Abgeordneten, PSOE mit 123 Abgeordneten, Vox mit 58 Abgeordneten, Sumar mit 21 Abgeordneten und Podemos mit 13 Abgeordneten.

Das spanische Wahlsystem und seine Besonderheiten

Das spanische Parlament (Cortes Generales] besteht aus zwei Kammern: dem Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados] und dem Senat (Senado]. Das Abgeordnetenhaus hat 350 Mitglieder, die nach einem Verhältniswahlrecht mit geschlossenen Listen gewählt werden. Das Land ist in 52 Wahlkreise unterteilt (entsprechend den Provinzen sowie den Städten Ceuta und Melilla]. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. Da viele Provinzen nur wenige Abgeordnete entsenden, wirkt das System in der Praxis oft eher wie ein Mehrheitswahlrecht, das große landesweite Parteien und starke Regionalparteien bevorzugt.

Sperrklausel und Hürden

Für den Einzug in das spanische Abgeordnetenhaus gilt eine Sperrklausel von 3%. Diese Hürde wird jedoch nicht landesweit, sondern auf Ebene des jeweiligen Wahlkreises angewendet. In der Praxis spielt diese 3%-Hürde in den meisten Provinzen kaum eine Rolle, da dort aufgrund der geringen Anzahl an zu vergebenden Sitzen faktisch ein viel höherer Stimmenanteil (oft über 10% oder 15%] notwendig ist, um überhaupt ein Mandat zu erringen. Nur in den großen Wahlkreisen wie Madrid oder Barcelona hat die 3%-Klausel eine tatsächliche Bedeutung für kleinere Parteien.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Spanien erfordert das Vertrauen des Abgeordnetenhauses. Der König schlägt nach Konsultationen mit den Parteiführern einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten (Presidente del Gobierno] vor. Im ersten Wahlgang benötigt der Kandidat die absolute Mehrheit (176 Stimmen]. Wird diese verfehlt, reicht 48 Stunden später eine einfache Mehrheit (mehr Ja- als Nein-Stimmen]. Lange Zeit dominierten Einparteienregierungen, doch seit 2015 hat sich Spanien zu einem Mehrparteiensystem entwickelt, das komplexe Koalitionen oder Minderheitsregierungen mit wechselnden parlamentarischen Unterstützern erfordert.

Quellen der Daten und Infos

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