DYM
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1011 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Spanien findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von DYM würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 44,6% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage in Spanien führt laut DYM Partido Popular mit 37,1%. Dahinter folgen PSOE mit 29,9%, Vox mit 11%, Sumar mit 8,8% und Podemos mit 2,3%. Sonstige Parteien erreichen 10,9% der Stimmen.
DYM erreicht im PolitPro Score 73 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von DYM zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,8 Prozentpunkte ab.
In 50% der Umfragen bewertet DYM die Werte von Partido Popular höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet DYM die Werte von Podemos höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 26% der Umfragen bewertet DYM die Werte von Vox höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 37% der Umfragen bewertet DYM die Werte von PSOE niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 21% der Umfragen bewertet DYM die Werte von Sumar niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet DYM die Werte von Vox niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für den Einzug ins spanische Parlament liegt bei 3%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von DYM würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das spanische Parlament (Cortes Generales) einziehen: Partido Popular mit 150 Abgeordneten, PSOE mit 121 Abgeordneten, Vox mit 44 Abgeordneten und Sumar mit 35 Abgeordneten.
Das spanische Parlament (Cortes Generales] besteht aus zwei Kammern: dem Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados] und dem Senat (Senado]. Das Abgeordnetenhaus hat 350 Mitglieder, die nach einem Verhältniswahlrecht mit geschlossenen Listen gewählt werden. Das Land ist in 52 Wahlkreise unterteilt (entsprechend den Provinzen sowie den Städten Ceuta und Melilla]. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. Da viele Provinzen nur wenige Abgeordnete entsenden, wirkt das System in der Praxis oft eher wie ein Mehrheitswahlrecht, das große landesweite Parteien und starke Regionalparteien bevorzugt.
Für den Einzug in das spanische Abgeordnetenhaus gilt eine Sperrklausel von 3%. Diese Hürde wird jedoch nicht landesweit, sondern auf Ebene des jeweiligen Wahlkreises angewendet. In der Praxis spielt diese 3%-Hürde in den meisten Provinzen kaum eine Rolle, da dort aufgrund der geringen Anzahl an zu vergebenden Sitzen faktisch ein viel höherer Stimmenanteil (oft über 10% oder 15%] notwendig ist, um überhaupt ein Mandat zu erringen. Nur in den großen Wahlkreisen wie Madrid oder Barcelona hat die 3%-Klausel eine tatsächliche Bedeutung für kleinere Parteien.
Die Regierungsbildung in Spanien erfordert das Vertrauen des Abgeordnetenhauses. Der König schlägt nach Konsultationen mit den Parteiführern einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten (Presidente del Gobierno] vor. Im ersten Wahlgang benötigt der Kandidat die absolute Mehrheit (176 Stimmen]. Wird diese verfehlt, reicht 48 Stunden später eine einfache Mehrheit (mehr Ja- als Nein-Stimmen]. Lange Zeit dominierten Einparteienregierungen, doch seit 2015 hat sich Spanien zu einem Mehrparteiensystem entwickelt, das komplexe Koalitionen oder Minderheitsregierungen mit wechselnden parlamentarischen Unterstützern erfordert.