Aktuelle Sonntagsfrage zur Parlamentswahl in Spanien (GAD3, 23. Juli 2021)

16. Juli 2021 - 23. Juli 2021

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Nächste Parlamentswahl in Spanien: 2027

Die nächste Parlamentswahl in Spanien findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.

Aktuelle Regierung in Spanien ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von GAD3 würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 43,1% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von GAD3?

In der Sonntagsfrage in Spanien führt laut GAD3 Partido Popular mit 31,1%. Dahinter folgen PSOE mit 25,1%, Vox mit 12,4%, Unidos Podemos mit 10%, Ciudadanos mit 3,5%, ERC mit 3,3%, Más País mit 3,3%, Junts per Catalunya mit 2,4%, Euzko Alderdi Jeltzalea/Partido Nacionalista Vasco mit 1,4%, EH Bildu mit 1,1%, CUP mit 1%, Galego mit 0,6% und Coalición Canaria mit 0,5%. Sonstige Parteien erreichen 4,3% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von GAD3?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel für den Einzug ins spanische Parlament liegt bei 3%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • PP
    ??%
  • PSOE
    ??%
  • Vox
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • PP
    ??%
  • PSOE
    ??%
  • Vox
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • ERC
    ??%
  • JxC
    ??%
  • PNV
    ??%
  • Bildu
    ??%
  • BNG
    ??%
  • CC
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Partido Popular + PSOE
Mitte
63,7%
Partido Popular + Vox + Ciudadanos
Rechts
53,1%
Partido Popular + Vox
Rechts
49,4%
PSOE + Unidos Podemos + ERC + Más País
Links
46,9%
PSOE + Unidos Podemos + ERC
Links
43,1%
PSOE + Unidos Podemos + Más País
Links
43,1%
Partido Popular + Ciudadanos + ERC
Mitte-rechts
42,9%

Parlamentszusammensetzung laut GAD3

Nach den aktuellen Daten von GAD3 würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das spanische Parlament (Cortes Generales) einziehen: Partido Popular mit 124 Abgeordneten, PSOE mit 99 Abgeordneten, Vox mit 49 Abgeordneten, Unidos Podemos mit 39 Abgeordneten, Ciudadanos mit 13 Abgeordneten, ERC mit 13 Abgeordneten und Más País mit 13 Abgeordneten.

Das spanische Wahlsystem und seine Besonderheiten

Das spanische Parlament (Cortes Generales] besteht aus zwei Kammern: dem Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados] und dem Senat (Senado]. Das Abgeordnetenhaus hat 350 Mitglieder, die nach einem Verhältniswahlrecht mit geschlossenen Listen gewählt werden. Das Land ist in 52 Wahlkreise unterteilt (entsprechend den Provinzen sowie den Städten Ceuta und Melilla]. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. Da viele Provinzen nur wenige Abgeordnete entsenden, wirkt das System in der Praxis oft eher wie ein Mehrheitswahlrecht, das große landesweite Parteien und starke Regionalparteien bevorzugt.

Sperrklausel und Hürden

Für den Einzug in das spanische Abgeordnetenhaus gilt eine Sperrklausel von 3%. Diese Hürde wird jedoch nicht landesweit, sondern auf Ebene des jeweiligen Wahlkreises angewendet. In der Praxis spielt diese 3%-Hürde in den meisten Provinzen kaum eine Rolle, da dort aufgrund der geringen Anzahl an zu vergebenden Sitzen faktisch ein viel höherer Stimmenanteil (oft über 10% oder 15%] notwendig ist, um überhaupt ein Mandat zu erringen. Nur in den großen Wahlkreisen wie Madrid oder Barcelona hat die 3%-Klausel eine tatsächliche Bedeutung für kleinere Parteien.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Spanien erfordert das Vertrauen des Abgeordnetenhauses. Der König schlägt nach Konsultationen mit den Parteiführern einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten (Presidente del Gobierno] vor. Im ersten Wahlgang benötigt der Kandidat die absolute Mehrheit (176 Stimmen]. Wird diese verfehlt, reicht 48 Stunden später eine einfache Mehrheit (mehr Ja- als Nein-Stimmen]. Lange Zeit dominierten Einparteienregierungen, doch seit 2015 hat sich Spanien zu einem Mehrparteiensystem entwickelt, das komplexe Koalitionen oder Minderheitsregierungen mit wechselnden parlamentarischen Unterstützern erfordert.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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