Metroscopia
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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Die nächste Parlamentswahl in Spanien findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Metroscopia würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 34,3% der Parlamentssitze erhalten.
Laut der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Spanien von Metroscopia vom 17. September 2020 liegt PSOE mit 28,3% vorn. Dahinter platzieren sich Partido Popular mit 21%, Vox mit 17,5%, Unidos Podemos mit 10,2%, Ciudadanos mit 5,7% und ERC mit 2,7%. Sonstige Parteien erreichen 14,6% der Stimmen.
Metroscopia erreicht im PolitPro Score 66 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Metroscopia zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,2 Prozentpunkte ab.
In 50% der Umfragen bewertet Metroscopia die Werte von Vox höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 44% der Umfragen bewertet Metroscopia die Werte von Partido Popular niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 42% der Umfragen bewertet Metroscopia die Werte von PSOE niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für den Einzug ins spanische Parlament liegt bei 3%.
Nach den aktuellen Daten von Metroscopia würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das spanische Parlament (Cortes Generales) einziehen: PSOE mit 120 Abgeordneten, Partido Popular mit 89 Abgeordneten, Vox mit 74 Abgeordneten, Unidos Podemos mit 43 Abgeordneten und Ciudadanos mit 24 Abgeordneten.
Das spanische Parlament (Cortes Generales] besteht aus zwei Kammern: dem Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados] und dem Senat (Senado]. Das Abgeordnetenhaus hat 350 Mitglieder, die nach einem Verhältniswahlrecht mit geschlossenen Listen gewählt werden. Das Land ist in 52 Wahlkreise unterteilt (entsprechend den Provinzen sowie den Städten Ceuta und Melilla]. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. Da viele Provinzen nur wenige Abgeordnete entsenden, wirkt das System in der Praxis oft eher wie ein Mehrheitswahlrecht, das große landesweite Parteien und starke Regionalparteien bevorzugt.
Für den Einzug in das spanische Abgeordnetenhaus gilt eine Sperrklausel von 3%. Diese Hürde wird jedoch nicht landesweit, sondern auf Ebene des jeweiligen Wahlkreises angewendet. In der Praxis spielt diese 3%-Hürde in den meisten Provinzen kaum eine Rolle, da dort aufgrund der geringen Anzahl an zu vergebenden Sitzen faktisch ein viel höherer Stimmenanteil (oft über 10% oder 15%] notwendig ist, um überhaupt ein Mandat zu erringen. Nur in den großen Wahlkreisen wie Madrid oder Barcelona hat die 3%-Klausel eine tatsächliche Bedeutung für kleinere Parteien.
Die Regierungsbildung in Spanien erfordert das Vertrauen des Abgeordnetenhauses. Der König schlägt nach Konsultationen mit den Parteiführern einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten (Presidente del Gobierno] vor. Im ersten Wahlgang benötigt der Kandidat die absolute Mehrheit (176 Stimmen]. Wird diese verfehlt, reicht 48 Stunden später eine einfache Mehrheit (mehr Ja- als Nein-Stimmen]. Lange Zeit dominierten Einparteienregierungen, doch seit 2015 hat sich Spanien zu einem Mehrparteiensystem entwickelt, das komplexe Koalitionen oder Minderheitsregierungen mit wechselnden parlamentarischen Unterstützern erfordert.