Aktuelle Sonntagsfrage zur Parlamentswahl in Spanien (NC Report, 14. November 2025)

11. November 2025 - 14. November 2025

1000 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Spanien: 2027

Die nächste Parlamentswahl in Spanien findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.

Aktuelle Regierung in Spanien ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von NC Report würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 42,0% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von NC Report?

Laut der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Spanien von NC Report vom 14. November 2025 liegt Partido Popular mit 33,8% vorn. Dahinter platzieren sich PSOE mit 27,2%, Vox mit 16,7%, Sumar mit 5,6%, Podemos mit 4,1%, Se Acabó La Fiesta mit 1,9%, ERC mit 1,7%, Junts per Catalunya mit 1,6%, EH Bildu mit 1,3%, Euzko Alderdi Jeltzalea/Partido Nacionalista Vasco mit 1%, Galego mit 0,8%, Coalición Canaria mit 0,4% und UPN mit 0,2%. Sonstige Parteien erreichen 3,7% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von NC Report?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel für den Einzug ins spanische Parlament liegt bei 3%.

Partido Popular + PSOE
Mitte
61,1%
Partido Popular + Vox
Rechts
50,9%
PSOE + Unidos Podemos + Más País + ERC
Links
49,1%
PSOE + Unidos Podemos + Más País
Links
45,4%
PSOE + Unidos Podemos + ERC
Links
45,1%

Parlamentszusammensetzung laut NC Report

Nach den aktuellen Daten von NC Report würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das spanische Parlament (Cortes Generales) einziehen: Partido Popular mit 109 Abgeordneten, PSOE mit 105 Abgeordneten, Vox mit 69 Abgeordneten, Unidos Podemos mit 40 Abgeordneten, Más País mit 14 Abgeordneten und ERC mit 13 Abgeordneten.

Das spanische Wahlsystem und seine Besonderheiten

Das spanische Parlament (Cortes Generales] besteht aus zwei Kammern: dem Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados] und dem Senat (Senado]. Das Abgeordnetenhaus hat 350 Mitglieder, die nach einem Verhältniswahlrecht mit geschlossenen Listen gewählt werden. Das Land ist in 52 Wahlkreise unterteilt (entsprechend den Provinzen sowie den Städten Ceuta und Melilla]. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem D’Hondt-Verfahren. Da viele Provinzen nur wenige Abgeordnete entsenden, wirkt das System in der Praxis oft eher wie ein Mehrheitswahlrecht, das große landesweite Parteien und starke Regionalparteien bevorzugt.

Sperrklausel und Hürden

Für den Einzug in das spanische Abgeordnetenhaus gilt eine Sperrklausel von 3%. Diese Hürde wird jedoch nicht landesweit, sondern auf Ebene des jeweiligen Wahlkreises angewendet. In der Praxis spielt diese 3%-Hürde in den meisten Provinzen kaum eine Rolle, da dort aufgrund der geringen Anzahl an zu vergebenden Sitzen faktisch ein viel höherer Stimmenanteil (oft über 10% oder 15%] notwendig ist, um überhaupt ein Mandat zu erringen. Nur in den großen Wahlkreisen wie Madrid oder Barcelona hat die 3%-Klausel eine tatsächliche Bedeutung für kleinere Parteien.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Spanien erfordert das Vertrauen des Abgeordnetenhauses. Der König schlägt nach Konsultationen mit den Parteiführern einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten (Presidente del Gobierno] vor. Im ersten Wahlgang benötigt der Kandidat die absolute Mehrheit (176 Stimmen]. Wird diese verfehlt, reicht 48 Stunden später eine einfache Mehrheit (mehr Ja- als Nein-Stimmen]. Lange Zeit dominierten Einparteienregierungen, doch seit 2015 hat sich Spanien zu einem Mehrparteiensystem entwickelt, das komplexe Koalitionen oder Minderheitsregierungen mit wechselnden parlamentarischen Unterstützern erfordert.

Quellen der Daten und Infos

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