Forsa
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1005 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Thüringen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 51,1% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Thüringen von Forsa führt AfD mit 30%. Es folgen CDU mit 22%, BSW mit 17%, Die Linke mit 14%, SPD mit 7% und Grüne mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
In 25% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 32% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von SPD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Thüringen liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Thüringer Landtag einziehen: AfD mit 29 Abgeordneten, CDU mit 21 Abgeordneten, BSW mit 17 Abgeordneten, Die Linke mit 14 Abgeordneten und SPD mit 7 Abgeordneten.
Thüringen wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Die 88 Sitze werden über Wahlkreise und Landeslisten vergeben. Das System steht aufgrund der schwierigen parlamentarischen Mehrheitsverhältnisse der letzten Jahre unter besonderer Beobachtung hinsichtlich seiner Handlungsfähigkeit.
Die Fünf-Prozent-Hürde gilt ohne Ausnahmen. In einem hochgradig zersplitterten Landtag ist die 5%-Marke die wichtigste Hürde, die über die Möglichkeit einer stabilen Mehrheitsbildung entscheidet. Eine Grundmandatsklausel ist nicht vorgesehen.
Thüringen ist das Land der politischen Novums: Die erste rot-rot-grüne Koalition unter Führung der Linken und später eine schwierige Minderheitsregierung prägten das Land. Die Regierungsbildung im Erfurter Landtag ist derzeit die größte Herausforderung der deutschen Landespolitik.