Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Thüringen (INSA, 24. April 2023)

17. April 2023 - 24. April 2023

1000 Befragte

Nächste Landtagswahl in Thüringen: 2029

Die nächste Landtagswahl in Thüringen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.

Aktuelle Landesregierung in Thüringen ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 34,1% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von INSA?

In der Sonntagsfrage für Thüringen von INSA führt AfD mit 28%. Es folgen Die Linke mit 22%, CDU mit 21%, SPD mit 11%, Grüne mit 6% und FDP mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von INSA?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Thüringen liegt bei 5%.

Parlamentszusammensetzung laut INSA

Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Thüringer Landtag einziehen: AfD mit 26 Abgeordneten, Die Linke mit 21 Abgeordneten, CDU mit 20 Abgeordneten, SPD mit 10 Abgeordneten, Grüne mit 6 Abgeordneten und FDP mit 5 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Thüringen

Thüringen wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Die 88 Sitze werden über Wahlkreise und Landeslisten vergeben. Das System steht aufgrund der schwierigen parlamentarischen Mehrheitsverhältnisse der letzten Jahre unter besonderer Beobachtung hinsichtlich seiner Handlungsfähigkeit.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde gilt ohne Ausnahmen. In einem hochgradig zersplitterten Landtag ist die 5%-Marke die wichtigste Hürde, die über die Möglichkeit einer stabilen Mehrheitsbildung entscheidet. Eine Grundmandatsklausel ist nicht vorgesehen.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Thüringen ist das Land der politischen Novums: Die erste rot-rot-grüne Koalition unter Führung der Linken und später eine schwierige Minderheitsregierung prägten das Land. Die Regierungsbildung im Erfurter Landtag ist derzeit die größte Herausforderung der deutschen Landespolitik.

Quellen der Daten und Infos

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