IFDD
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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800 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Tirol findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von IFDD würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 52,8% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Tirol von IFDD führt ÖVP mit 29%. Es folgen SPÖ mit 21%, FPÖ mit 17%, GRÜNE mit 11%, Liste Fritz Dinkhauser mit 10%, NEOS mit 8% und MFG mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 1% der Stimmen.
IFDD erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von IFDD zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 26% der Umfragen bewertet IFDD die Werte von ÖVP höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Tirol liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von IFDD würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Tirol einziehen: ÖVP mit 11 Abgeordneten, SPÖ mit 8 Abgeordneten, FPÖ mit 6 Abgeordneten, GRÜNE mit 4 Abgeordneten, Liste Fritz Dinkhauser mit 4 Abgeordneten und NEOS mit 3 Abgeordneten.
Tirols Landtag besteht aus 36 Abgeordneten. Eine Besonderheit ist die starke administrative Gliederung in acht Wahlkreise (Bezirke]. Die Tiroler Wahlordnung erlaubt ein intensives Vorzugsstimmensystem, das besonders in den Tälern genutzt wird, um lokale Kandidaten nach vorne zu wählen und so regionale Interessen zu stärken.
In Tirol gilt eine 5%-Sperrklausel. Alternativ führt der Weg in den Landtag über ein Grundmandat im Bezirk. Da Tirol viele kleine Wahlkreise hat, ist der Gewinn eines Grundmandats eine prestigeträchtige Leistung, die meist nur etablierten Großparteien oder sehr starken regionalen Listen gelingt.
Tirol bildet freie Koalitionsregierungen. Die Verhandlungen finden oft unter dem Aspekt der "Tiroler Einheit" statt, wobei Stabilität ein zentrales Versprechen ist. Da der Tourismus und die Landwirtschaft tragende Säulen sind, spiegelt sich die Zusammensetzung der Koalition meist in der Besetzung dieser Schlüsselressorts wider.